Hier finden Sie eine Übersicht nationaler und internationaler Publikationen zur IKT- und Cyber-Sicherheit.
Bei „Sextortion“ handelt es sich um Erpressung mit intimen Fotos oder Videos. Täterinnen und Täter täuschen in sozialen Netzwerken oder Dating-Apps Interesse vor und bauen zunächst Vertrauen auf. Anschließend fordern sie die Betroffenen auf, sich nackt zu zeigen oder erotische Inhalte zu verschicken. Diese nutzen sie anschließend zur Erpressung, indem sie mit der Veröffentlichung drohen.
Bei Grooming handelt es sich um das gezielte Ansprechen von Kindern, um sexuellen Kontakt anzubahnen. Es ist eine besondere Form der sexuellen Belästigung, die bis zum sexuellen Missbrauch führen kann. In der Regel haben es die Täterinnen bzw. Täter auf ein persönliches Treffen oder die Anfertigung von Nacktaufnahmen abgesehen. Die Anbahnung findet hauptsächlich in Chaträumen oder in sozialen Netzwerken statt (= Cybergrooming).
Beim Phishing versuchen Angreiferinnen und Angreifer, Sie dazu zu bringen, vertrauliche Informationen wie Passwörter oder Bankdaten preiszugeben. In E-Mails, SMS oder Websites tarnen sie sich als vertrauenswürdige Personen oder Institutionen, um an Ihre Daten zu gelangen. Das Ziel dabei ist, Zugriff auf Ihre Konten oder Ihr Computersystem zu erhalten, um Ihr Geld zu stehlen oder Ihre Identität anzunehmen.
Cybermobbing und Cyberbullying werden synonym verwendet. Im deutschen Sprachraum wird aber hauptsächlich der Begriff Mobbing verwendet. Gemeint ist ein schädigendes Verhalten einer Mobberin bzw. eines Mobbers gegenüber einer gemobbten Person, das über einen längeren Zeitraum andauert. Zwischen Mobberin bzw. Mobber und gemobbter Person besteht weiters ein Machtungleichgewicht.
Fakeshops wirken seriös, locken mit auffällig günstigen Preisen und gefälschten Bewertungen, verlangen aber meist die Bezahlung per Vorkasse und liefern gar nicht. Die nachgebauten Online-Shops wirken sehr professionell und die Nutzerinnen und Nutzer geben persönliche Daten sowie Kreditkarteninformationen an – und erhalten keine oder falsche Ware. Diese Daten werden anschließend für weitere Betrügereien genutzt oder im Internet verkauft.
Immer wieder werden Anlegerinnen und Anleger durch irreführende Informationen oder falsche Versprechungen dazu gebracht, ihr Geld in vermeintlich lukrative Investitionen zu stecken, die sich später als wertlos oder nicht existent herausstellen. Häufig betroffen sind Anlageformen wie Aktien, Fonds, Kryptowährungen oder Beteiligungen an Unternehmen und Immobilienprojekten.
Der Verfassungsschutzbericht 2024 der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) des Bundesministeriums für Inneres (BM.I) enthält einen aktuellen Überblick, Trends sowie Entwicklungstendenzen für Verfassungsschutzrelevante Bereiche. Ein Schwerpunkt wird auch auf Cybersicherheit gelegt. Dabei wird neben relevanten Fällen aus dem Jahr 2024 ein aktueller Überblick gegeben, die aktuelle Lage analyisert sowie ein Ausblick beschrieben, der Trends aber auch Entwicklungstendenzen umfasst.
Bereits zum zehnten Mal veröffentlicht KPMG die Studie „Cybersecurity in Österreich“ gemeinsam mit dem Sicherheitsforum Digitale Wirtschaft des Kompetenzzentrum Sicheres Österreich. Die Studie bietet aktuelle Zahlen einer Umfrage, an der sich 1.391 österreichische Unternehmen beteiligt haben. Ergänzt wird die Publikation durch Analysen und ausgewählte Interviews von Expertinnen und Experten.
Die Meldestelle Stopline gegen Kinderpornografie und Nationalsozialismus im Internet veröffentlicht jährlich einen Bericht über ihre Tätigkeit und die Ergebnisse der eingegangenen Meldungen.
Dieses Informationsblatt hilft Phishing-Nachrichten zu erkennen und Browser vor Phishing-Attacken schützen.