Störfälle

Störfälle können unterschiedlichste Ursachen haben. In den meisten Fällen handelt es sich aber nicht um vorsätzliche Angriffe durch Cyberkriminelle, sondern schlicht und ergreifend um Systemfehler, wie Hardware-Ausfälle und Software-Fehler. Aber auch menschliches Versagen sowie Naturereignisse zählen zu den möglichen Ursachen. Letztere führen in der Regel zur längsten Störungsdauer.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Störfälle ist unverändert hoch. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Ursachen, lassen sich massive Auswirkungen durch Störfälle nur durch ein standardisiertes IT-Service- und Verfügbarkeits-Management mit entsprechenden Redundanzen vermeiden.

Störfälle - Telekom-Störfälle

Telekom-Störfälle

Im Jahr 2019 wurden von 26 EU-Mitgliedsstaaten und zwei EFTA-Staaten insgesamt 153 Störfälle mit beträchtlichen Auswirkungen bei Telekom-Betreibern gemeldet. Im Jahr 2018 wurden 157 Störfälle von 28 EU- und zwei EFTA-Staaten verzeichnet.
(Datenquelle: ENISA – Telecom Services Security Incidents 2019)

Störfälle - Benutzerstunden

Benutzerstunden

Nach einem ständigen Steigen bis auf 1.943 Mio. Stunden im Jahr 2017 und anschließendem starken Fall auf 960 Mio. Stunden im Jahr 2018, blieben die durch Telekom-Störfälle verlorengegangenen Benutzerstunden im Jahr 2019 mit 988 Mio. Stunden annähernd stabil.
(Datenquelle: ENISA – Telecom Services Security Incidents 2019)

Störfälle - Betroffene Dienste

Betroffene Dienste

Mobilfunk war 2019 - wie auch schon in den letzten Jahren - am häufigsten von Störfällen mit beträchtlichen Auswirkungen betroffen, gefolgt von mobilem Internet.
(Datenquelle: ENISA – Telecom Services Security Incidents 2019)

Störfälle - Ursachen

Ursachen

Rund 56 Prozent der Störfälle mit beträchtlichen Auswirkungen wurden 2019 durch Systemfehler verursacht. Am häufigsten handelte es sich dabei um Hardware-Ausfälle und Software-Fehler. Von allen Störfällen wurden 32 Prozent durch Dritte verursacht.
(Datenquelle: ENISA – Telecom Services Security Incidents 2019)

Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria