Hacking

Hacking-Angriffe hat es immer schon gegeben. Die Bandbreite der Angriffe reicht von einfachsten Methoden bis hin zu komplexen und zielgerichteten Angriffen. Während herkömmliche Hacking-Angriffe durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsregeln und eine funktionierende Angriffserkennung und -abwehr verhindert werden können, stellt die Abwehr gezielter Angriffe viele Unternehmen und Organisation vor neue Herausforderungen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Hacking nimmt weiter zu. Die Bedrohungslandschaft, welche bereits in der Vergangenheit eine hohe Quantität aufwies, hat sich durch eine neue Qualität komplexer und zielgerichteter Angriffe – sogenannte Advanced Persistent Threats (APT) – weiter erhöht.

Hacking - Volumen
Foto: A-SIT

Volumen

Im Jahr 2022 verzeichnete der Verizon – Data Breach Investigations Report rund 16.300 Sicherheitsvorfälle, wobei beim Großteil der Fälle keine Datenverletzungen bestätigt werden konnten. Bei 50 Prozent der verbleibenden 4.354 bestätigten Fälle waren Hacking-Angriffe die Ursache für den Sicherheitsvorfall.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2023)

Hacking - Methoden
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Methoden

Die meisten Hacking-Angriffe erfolgen durch den Einsatz von mehreren Methoden. Im Jahr 2022 zählte die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten mit rund 86 Prozent zu den häufigsten Methoden, gefolgt von der Verwendung von Exploits mit rund 10 Prozent.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2023)

Hacking - Polizeiliche Anzeigen
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Polizeiliche Anzeigen

Im Jahr 2023 wurden in Österreich insgesamt 1.858 Hacking Delikte zur Anzeige gebracht. Das entspricht einem Anstieg von rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt - Cybercrime Report 2023)

 

 

Letzte Aktualisierung: 5. Juni 2024

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria