Hacking

Hacking-Angriffe hat es immer schon gegeben. Die Bandbreite der Angriffe reicht von einfachsten Methoden bis hin zu komplexen und zielgerichteten Angriffen. Während herkömmliche Hacking-Angriffe durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsregeln und eine funktionierende Angriffserkennung und -abwehr verhindert werden können, stellt die Abwehr gezielter Angriffe viele Unternehmen und Organisation vor neue Herausforderungen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Hacking nimmt weiter zu. Die Bedrohungslandschaft, welche bereits in der Vergangenheit eine hohe Quantität aufwies, hat sich durch eine neue Qualität komplexer und zielgerichteter Angriffe – sogenannte Advanced Persistent Threats (APT) – weiter erhöht.

Hacking - Volumen

Volumen

Im Jahr 2020 verzeichnete der Verizon – Data Breach Investigations Report über 29.000 Sicherheitsvorfälle, wobei beim Großteil der Fälle keine Datenverletzungen bestätigt werden konnten. Bei 38 Prozent der verbleibenden 5.200 bestätigten Fälle waren Hacking-Angriffe die Ursache für den Sicherheitsvorfall.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2021)

Hacking - Methoden

Methoden

Die meisten Hacking-Angriffe erfolgen durch den Einsatz von mehreren Methoden. Im Jahr 2020 zählte die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten mit rund 84 Prozent zu den häufigsten Methoden, gefolgt von der Brute-Force Angriffen mit rund 13 Prozent.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2021)

Hacking - Polizeiliche Anzeigen

Polizeiliche Anzeigen

Im Jahr 2020 wurden in Österreich insgesamt 816 Hacking Delikte zur Anzeige gebracht. Das entspricht einem Anstieg von rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt – Cybercrime Report 2020)

Letzte Aktualisierung: 21. September 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria