Hacking
Hacking-Angriffe hat es immer schon gegeben. Die Bandbreite der Angriffe reicht von einfachsten Methoden bis hin zu komplexen und zielgerichteten Angriffen. Während herkömmliche Hacking-Angriffe durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsregeln und eine funktionierende Angriffserkennung und -abwehr verhindert werden können, stellt die Abwehr gezielter Angriffe viele Unternehmen und Organisation vor neue Herausforderungen.
Gefährdungstrend
Die Gefährdung durch Hacking nimmt weiter zu. Die Bedrohungslandschaft, welche bereits in der Vergangenheit eine hohe Quantität aufwies, hat sich durch eine neue Qualität komplexer und zielgerichteter Angriffe – sogenannte Advanced Persistent Threats (APT) – weiter erhöht.
Volumen
Im Jahr 2024 verzeichnete der Verizon – Data Breach Investigations Report rund 20.000 Sicherheitsvorfälle, wobei beim Großteil der Fälle keine Datenverletzungen bestätigt werden konnten. Bei 59 Prozent der verbleibenden 10.747 bestätigten Fälle waren Hacking-Angriffe die Ursache für den Sicherheitsvorfall.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2025)
Methoden
Die meisten Hacking-Angriffe erfolgen durch den Einsatz von mehreren Methoden. Im Jahr 2024 zählte die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten mit rund 88 Prozent zu den häufigsten Methoden, gefolgt von der Verwendung von Brute-Force-Angriffen mit rund 56 Prozent.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2025)
Polizeiliche Anzeigen
Im Jahr 2024 wurden in Österreich insgesamt 1.991 Hacking Delikte zur Anzeige gebracht. Das entspricht einem Anstieg von rund 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt - Cybercrime Report 2024)
Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria