Hacking

Hacking-Angriffe hat es immer schon gegeben. Die Bandbreite der Angriffe reicht von einfachsten Methoden bis hin zu komplexen und zielgerichteten Angriffen. Während herkömmliche Hacking-Angriffe durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsregeln und eine funktionierende Angriffserkennung und -abwehr verhindert werden können, stellt die Abwehr gezielter Angriffe viele Unternehmen und Organisation vor neue Herausforderungen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Hacking nimmt weiter zu. Die Bedrohungslandschaft, welche bereits in der Vergangenheit eine hohe Quantität aufwies, hat sich durch eine neue Qualität komplexer und zielgerichteter Angriffe – sogenannte Advanced Persistent Threats (APT) – weiter erhöht.

Hacking - Volumen

Volumen

Im Jahr 2019 verzeichnete der Verizon – Data Breach Investigations Report über 32.000 Sicherheitsvorfälle, wobei beim Großteil der Fälle keine Datenverletzungen bestätigt werden konnten. Bei 45 Prozent (rund 1.778 Vorfälle) der verbleibenden, bestätigten Fälle waren Hacking-Angriffe die Ursache für den Sicherheitsvorfall.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2020)

Hacking - Methoden

Methoden

Die meisten Hacking-Angriffe erfolgen durch den Einsatz von mehreren Methoden. Im Jahr 2019 zählte die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten oder Brute-Force Angriffen mit rund 85 Prozent zu den häufigsten Methoden, gefolgt von der Verwendung von Exploits mit rund 15 Prozent.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2020)

Hacking - Polizeiliche Anzeigen

Polizeiliche Anzeigen

Im Jahr 2019 wurden in Österreich insgesamt 684 Hacking Delikte zur Anzeige gebracht. Das entspricht einem Anstieg von rund 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt – Cybercrime Report 2019)

Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria