Internetbetrug

Internetbetrug ist laut Kriminalisten längst ein alltägliches Massendelikt. Die Gefahren können sowohl in unseriösen Online-Shops als auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. lauern und reichen von betrügerischen Angeboten und Gutscheinen bis hin zu manipulierten Apps. Auch in Österreich berichtet die Schlichtungsstelle Internet Ombudsstelle jährlich von mehreren Tausend bearbeiteten Beschwerdefällen und zunehmenden Schadenssummen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Internetbetrug steigt. Betrachtet man die bearbeiteten Fälle durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsstelle und die Polizei, so ist in den letzten Jahren wieder ein starker Anstieg der Beschwerdefälle und Anzeigen festzustellen. Die durchschnittliche Schadenssumme hat den ehemaligen Höchststand von 2012 schon weit übertroffen und auch die Gesamtschadenssumme steigt stetig.

Internetbetrug-Beschwerdefälle in Österreich

Beschwerdefälle

Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der bearbeiteten Beschwerden durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsstelle im Vergleich zu 2019 um rund 37 Prozent. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall belief sich zuletzt auf 359 Euro, wird aber im aktuellen Bericht nichtmehr angeführt.
(Datenquelle: Internet Ombudsstelle - Jahresbericht 2020)

Angezeigte Fälle von Internetbetrug

Polizeiliche Anzeigen

Im Jahr 2020 stieg die Anzahl der angezeigten Fälle von Internetbetrug um rund 12 Prozent auf fast 18.800 Anzeigen und folgte damit dem bestehenden Aufwärtstrend.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt – Cybercrime Report 2020)

Letzte Aktualisierung: 21. September 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria