Internetbetrug

Internetbetrug ist laut Kriminalisten längst ein alltägliches Massendelikt. Die Gefahren können sowohl in unseriösen Online-Shops als auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. lauern und reichen von betrügerischen Angeboten und Gutscheinen bis hin zu manipulierten Apps. Auch in Österreich berichtet die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann jährlich von mehreren Tausend bearbeiteten Beschwerdefällen und zunehmenden Schadenssummen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Internetbetrug steigt. Betrachtet man die bearbeiteten Fälle durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann, so ist in den letzten Jahren ein moderater Rückgang der Beschwerdefälle festzustellen. Die durchschnittliche Schadenssumme hat jedoch den ehemaligen Höchststand von 2012 schon weit übertroffen und auch die Gesamtschadenssumme steigt stetig.

Beschwerdefälle in Österreich

Beschwerdefälle

Im Jahr 2019 stieg die Anzahl der bearbeiteten Beschwerden durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann im Vergleich zu 2018 um rund 30 Prozent. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall belief sich auf 359 Euro.
(Datenquelle: Internet Ombudsmann - Jahresbericht 2019)

 

Internetbetrug - Fallen in sozialen Netzen

Fallen in sozialen Netzen

Gefälschte "Like" Buttons zählten im Mai 2019 mit rund 49 Prozent zur häufigsten Falle in sozialen Netzen, gefolgt von "Like"-Skripten auf Drittseiten mit rund 25 Prozent und Scheinangeboten mit 16 Prozent.
(Datenquelle: Symantec – Monthly Threat Report)

Letzte Aktualisierung: 20. August 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria