Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönlichen Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

Phishing Volumen Q2-2020 | Datenquelle Anti Phishing Working Group

Volumen

Im Laufe des zweiten Quartals 2020 stieg die Anzahl der Phishing-E-Mails - nach einem steilen Abfall zum Jahreswechsel (2019 auf 2020) - mit rund 44.500 gemeldeten Kampagnen wieder leicht. Die Anzahl der identifizierten Phishing-Webseiten sank im Vergleich zu den Vormonaten auf ca. 46.000.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q2 2020)

 

Phishing Q2-2020 | Anti Phishing Workgroup

Betroffene Sektoren

SaaS- und Webmail-Dienste waren im zweiten Quartal 2020 mit 34,7 Prozent am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, gefolgt von Bezahldiensten mit 18 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q2 2020)

 

Letzte Aktualisierung: 24. November 2020

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria