Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken zumeist finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönlichen Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben. Phishing-Angriffe sind oftmals auch eine Möglichkeit einen späteren Ransomware-Angriff zu bewirken.  

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

Phishing - Volumen

Volumen

Im Laufe des zweiten Quartals 2021 fiel die Anzahl der Phishing-E-Mails auf rund 30.000 gemeldeten Kampagnen. Mit knapp 617.000 Stück wurden etwas mehr Phishing-Webseiten als im Vorquartal identifiziert. Die extremen Steigerungen Mitte 2020 entstanden teilweise aufgrund einer geänderten Zählweise.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q2 2021)

Phishing - Betroffene Sektoren

Betroffene Sektoren

Der Finanzsektor war im zweiten Quartal 2021 mit 29,2 Prozent am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, knapp gefolgt von Sozialen Netzwerken mit 14,8 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q2 2021)

Letzte Aktualisierung: 24. September 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria