Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönlichen Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

Phishing - Volumen

Volumen

Im Laufe des vierten Quartals 2020 stieg die Anzahl der Phishing-E-Mails mit rund 397.000 gemeldeten Kampagnen weiter an. Ebenso wurden - mit über 637.000 Stück - nochmehr Phishing-Webseiten identifiziert. Die extremen Steigerungen Mitte 2020 entstanden teilweise aufgrund einer geänderten Zählweise.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q4 2020)

Phishing - Betroffene Sektoren

Betroffene Sektoren

Der Finanzsektor war im vierten Quartal 2020 mit 22,5 Prozent am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, knapp gefolgt von SaaS- und Webmail-Diensten mit 22,2 Prozent
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q4 2020)

Letzte Aktualisierung: 16. April 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria