Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken zumeist finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönliche Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben. Phishing-Angriffe sind oftmals auch eine Möglichkeit einen späteren Ransomware-Angriff zu bewirken.  

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

Phishing - Volumen

Volumen

Im Laufe des ersten Quartals 2022 erhöhte sich die Anzahl der Phishing-E-Mails auf rund 53.600 gemeldeten Kampagnen. Mit etwa 1.026.000 Stück wurden jedoch nochmals mehr Phishing-Webseiten als im Vorquartal identifiziert. Die extremen Steigerungen Mitte 2020 entstanden teilweise aufgrund einer geänderten Zählweise.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Activity Trends Report Q1 2022)

Phishing - Betroffene Sektoren

Betroffene Sektoren

Der Finanzsektor war im ersten Quartal 2022 mit 23,6 Prozent am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, gefolgt von SaaS- und Webmail-Diensten mit 20,5 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Activity Trends Report Q1 2022)

Letzte Aktualisierung: 20. September 2022

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria