Spam

Mehr als die Hälfte des gesamten E-Mail-Verkehrs sind unerwünschte E-Mails, sogenannte Spam-Mails. Der Großteil davon enthält Werbeinhalte für Partnervermittlung oder Produkte wie Viagra und Co. Spam hat sich aber auch zu einem wesentlichen Instrument für Cyberkriminelle entwickelt. Rund ein Viertel aller Spam-Mails ist durchaus als gefährlich einzustufen, zumal Betrugsversuche oder versuchte Schadsoftware-Infektionen und Identitätsdiebstahl dahinterstehen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Spam ist unverändert hoch. Das weltweite Spam-Volumen ist zwar in den letzten Jahren rückläufig. Jedoch ist eine steigende Qualität festzustellen, die sowohl die automatisierte Filterung als auch die Erkennung durch Empfängerinnen und Empfänger erschwert.

Weltweiter Spam Mail Anteil

Anteil

Nach Höchstständen bei fast 90 Prozent und einem darauf folgenden Abwärtstrend ist der Spam-Anteil mittlerweile schon seit Jahren stabil. Der durchschnittliche Spam-Anteil lag im Mai 2019 bei 55 Prozent, und ist damit gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich geblieben.
(Datenquelle: Symantec - Monthly Threat Report)

Spam Mails nach Themengebieten

Kategorien

In der Jahr 2018 handelte es sich bei über 52 Prozent aller Spam-Mails um Werbung für Partnervermittlung, gefolgt von unbestimmtem Spam mit über 20 Prozent und Softwareangeboten mit 10 Prozent. Weitere Kategorien mit jeweils knapp über 3 Prozent waren Aktien, Medikamente und Webshops.
(Datenquelle: BSI - Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2018)

Letzte Aktualisierung: 17. Juni 2019

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria