Studie: Cybersecurity in Österreich 2026

Bereits zum elften Mal veröffentlicht KPMG die Studie „Cybersecurity in Österreich“ gemeinsam mit dem Sicherheitsforum Digitale Wirtschaft des Kompetenzzentrum Sicheres Österreich. Die Studie bietet aktuelle Zahlen einer Umfrage, an der sich 1.396 österreichische Unternehmen beteiligt haben. Ergänzt wird die Publikation durch Analysen und ausgewählte Interviews von Expertinnen und Experten.

Informationen

Kategorie:
Studien
Herausgeber / Verlag:
KPMG Österreich
Ausgabedatum:
20. Mai 2026
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Cybersecurity in Österreich 2026 - Studienbestellung

Cyberangriffe auf heimische Unternehmen sind in den letzten zwölf Monaten – auch wenn diese bereits auf hohem Niveau waren – noch einmal gestiegen. 25 Prozent der Befragten sagen, dass Cyberangriffe auf ihr Unternehmen stark bzw. eher zugenommen haben. Jeder 8. Cyberangriff war dabei erfolgreich und überwand die Sicherheitsbarrieren der Unternehmen. Der Trend, der sich abzeichnet: Cyberangriffe werden effizienter, nicht harmloser. Heute dominieren unauffällige und mit KI strategisch orchestrierte Angriffe das Bild.

  • Die Hälfte aller Angriffe (50 Prozent) lässt sich auf organisierte Kriminalität zurückführen.
  • Jeder 10. Angriff wird von staatlich unterstützten Akteuren ausgeführt.
  • Jedes 4. von Ransomware betroffene Unternehmen gibt an, die Lösegeldforderungen bezahlt zu haben.
  • In 40 Prozent der Angriffsfälle war ineffektives Patch-Management das Einfallstor.
  • Cyberangriffe kommen vorwiegend aus Europa (21 Prozent), gefolgt von Asien (16 Prozent). 63 Prozent (Zunahme um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr) konnten die Herkunft der Angriffe nicht feststellen.
  • Nur 15 Prozent sind zuversichtlich, dass Österreich gut darauf vorbereitet ist, auf schwerwiegende Cyberangriffe gegen die Kritische Infrastruktur zu reagieren.

In der Publikation Cybersecurity in Österreich 2026 finden Sie alle Ergebnisse und die durchgeführten Interviews. Die Studie kann bei der KPMG angefordert werden.

Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2026

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria