Gewaltbereite Online-Gruppierungen nutzen die Verletzlichkeit junger Menschen im Netz aus, um diese zu Straftaten zu bewegen. Kriminelle verwenden Chats, Spiele und soziale Netzwerke, um Kontakt zu Kindern aufzubauen und ihnen zu schaden. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Kind wirksam schützen.
Für Jugendliche und ihr soziales Leben sind Internet und Netzwerkplattformen unentbehrlich geworden. Einerseits, um Informationen zu erhalten, anderseits, um Kontakte zu pflegen. Der Umgang mit diesen Medien erfolgt leider immer noch viel zu sorglos. Private Daten wie Klarnamen, Telefonnummern und Wohnadressen werden in Profilen gespeichert und machen es damit den Täterinnen und Tätern leicht, potenzielle Opfer für diverse Straftaten zu finden.
TikTok ist eine beliebte Plattform, auf der Nutzerinnen und Nutzer kurze Videos erstellen, bearbeiten und teilen können. Bei Millionen von jungen Menschen weltweit ist TikTok ein zentraler Bestandteil der digitalen Mediennutzung. Die App bietet zahlreiche kreative Möglichkeiten, birgt jedoch auch erhebliche Risiken, insbesondere im Hinblick auf problematische Trends und sogenannte TikTok-Challenges.
In den ersten drei Lebensjahren entdecken Kinder die Welt mit allen Sinnen. Dafür brauchen sie Nähe, Blickkontakt und Zeit – möglichst ohne Bildschirme.
Das Bundeskriminalamt stellt in diesem Flyer fünf grundlegende Verhaltensregeln zur sicheren Verwendung des Internets vor.
Bei „Sextortion“ handelt es sich um Erpressung mit intimen Fotos oder Videos. Täterinnen und Täter täuschen in sozialen Netzwerken oder Dating-Apps Interesse vor und bauen zunächst Vertrauen auf. Anschließend fordern sie die Betroffenen auf, sich nackt zu zeigen oder erotische Inhalte zu verschicken. Diese nutzen sie anschließend zur Erpressung, indem sie mit der Veröffentlichung drohen.
Bei Grooming handelt es sich um das gezielte Ansprechen von Kindern, um sexuellen Kontakt anzubahnen. Es ist eine besondere Form der sexuellen Belästigung, die bis zum sexuellen Missbrauch führen kann. In der Regel haben es die Täterinnen bzw. Täter auf ein persönliches Treffen oder die Anfertigung von Nacktaufnahmen abgesehen. Die Anbahnung findet hauptsächlich in Chaträumen oder in sozialen Netzwerken statt (= Cybergrooming).
Beim Phishing versuchen Angreiferinnen und Angreifer, Sie dazu zu bringen, vertrauliche Informationen wie Passwörter oder Bankdaten preiszugeben. In E-Mails, SMS oder Websites tarnen sie sich als vertrauenswürdige Personen oder Institutionen, um an Ihre Daten zu gelangen. Das Ziel dabei ist, Zugriff auf Ihre Konten oder Ihr Computersystem zu erhalten, um Ihr Geld zu stehlen oder Ihre Identität anzunehmen.
Cybermobbing und Cyberbullying werden synonym verwendet. Im deutschen Sprachraum wird aber hauptsächlich der Begriff Mobbing verwendet. Gemeint ist ein schädigendes Verhalten einer Mobberin bzw. eines Mobbers gegenüber einer gemobbten Person, das über einen längeren Zeitraum andauert. Zwischen Mobberin bzw. Mobber und gemobbter Person besteht weiters ein Machtungleichgewicht.
Fakeshops wirken seriös, locken mit auffällig günstigen Preisen und gefälschten Bewertungen, verlangen aber meist die Bezahlung per Vorkasse und liefern gar nicht. Die nachgebauten Online-Shops wirken sehr professionell und die Nutzerinnen und Nutzer geben persönliche Daten sowie Kreditkarteninformationen an – und erhalten keine oder falsche Ware. Diese Daten werden anschließend für weitere Betrügereien genutzt oder im Internet verkauft.