Spam

Mehr als die Hälfte des gesamten E-Mail-Verkehrs sind unerwünschte E-Mails, sogenannte Spam-Mails. Der Großteil davon enthält Werbeinhalte für Produkte wie Viagra und Co. Spam hat sich aber auch zu einem wesentlichen Instrument für Cyberkriminelle entwickelt. Rund ein Viertel aller Spam-Mails ist durchaus als gefährlich einzustufen, zumal Betrugsversuche oder versuchte Schadsoftware-Infektionen und Identitätsdiebstahl dahinterstehen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Spam ist unverändert hoch. Das weltweite Spam-Volumen ist zwar in den letzten Jahren rückläufig. Jedoch ist eine steigende Qualität festzustellen, die sowohl die automatisierte Filterung als auch die Erkennung durch Empfängerinnen und Empfänger erschwert.

Weltweiter Spam Mail Anteil Bild vergrößern

Volumen

Der durchschnittliche Spam-Anteil lag im März 2017 bei 54 Prozent, und ist damit in etwa gleich geblieben.
(Datenquelle: Symantec - Monthly Threat Report)


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Kategorien

In der zweiten Jahreshälfte 2013 handelte es sich bei über 43 Prozent aller Spam-Mails um Werbung für Pharmazieprodukte, gefolgt von Bildmaterial mit über 20 Prozent und Betrugsversuchen – sogenannten 419 Scams – mit 14 Prozent. Phishing-Mails und Schadsoftware kamen gemeinsam auf über zehn Prozent.
(Datenquelle: Microsoft - Security Intelligence Report, Volume 16)

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Datum der Veröffentlichung: 14.04.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria