Schadsoftware

Die Anzahl neuer Schadprogramme nimmt weltweit stark zu. Branchenschätzungen zufolge entstehen pro Sekunde weltweit zwei neue Schadprogramme. Verändert haben sich vor allem die Methoden, wie Schadprogramme auf Computer gelangen. Primäre Angriffsmethode sind sogenannte Drive-by-Downloads, bei der Computer alleine durch den Aufruf einer manipulierten Webseite im Internet infiziert werden können.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Schadsoftware nimmt weiter zu. Da die Zahl neuer Schadprogramme noch immer sehr hoch ist und die Angriffe immer gezielter werden, wird die Erkennung mittels Virenschutzprogrammen zunehmend schwieriger. Hiervon sind nicht nur PC, sondern verstärkt auch mobile Endgeräte wie Smartphones betroffen.

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Volumen

Die Verbreitung von Schadsoftware ebbt ab, befindet sich jedoch immer noch auf hohem Niveau. Im vierten Quartal 2016 wurden weltweit über 24 Millionen neue Schadprogramme entdeckt. Damit stieg das Gesamtvolumen auf über 640 Millionen. 
(Datenquelle: McAfee – Threats Report Q4 2016)

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Kategorien

Downloader und Dropper waren im ersten Halbjahr 2014 als häufigste Schadsoftwarekategorie auf manipulierten Webseiten zu finden. Ihr Anteil lag bei rund 37 Prozent. Ihre Aufgabe ist es Computer mit Trojanern zu infizieren.  
(Datenquelle: Microsoft – Security Intelligence Report Volume 17)

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Mobile Bedrohungen

Die Anzahl neuer mobiler Bedrohungsfamilien und -varianten ist im zweiten Halbjahr 2014 stark zurückgegangen. Im dritten und vierten Quartal 2014 wurden 61 neue Android Bedrohungsfamilien und –varianten entdeckt. Bei Schadprogrammen für das Android Betriebssystem wurden somit im gesamten zweiten Halbjahr 80% weniger Fälle als im zweiten Quartal gezählt.
(Datenquelle: F-Secure – Threat Report H2 2014)

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Mobile Funktionen

Mobile Schadprogramme können unterschiedliche Funktionen aufweisen. Mit rund 47 Prozent zielen die häufigsten Funktionen auf den Aufruf von Adware ab, gefolgt von Trojanern mit 34 Prozent und SMS Versand mit 9 Prozent.
(Datenquelle: Trend Micro – Bericht zur Sicherheitslage im 3.Quartal 2015)

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Datum der Veröffentlichung: 14.04.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria