Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönlichen Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

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Volumen

Im Laufe des vierten Quartals 2016 verdoppelte sich die Anzahl der Phishing-E-Mails auf rund 95.000 gemeldete Kampagnen. Die Anzahl der identifizierten Phishing-Webseiten fiel im Vergleich zu den Vormonaten auf knapp 70.000.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q4 2016)

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Betroffene Sektoren

Der Verkaufs- und Dienstleistungssektor war im ersten Quartal 2016 mit 41,9 Prozent mit Abstand am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, gefolgt vom Finanzsektor mit 19,6 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report Q4 2016)


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Datum der Veröffentlichung: 14.04.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria