Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönlichen Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

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Volumen

Im Laufe des ersten Halbjahres 2017 blieb die Anzahl der Phishing-E-Mails mit rund 93.000 gemeldeten Kampagnen konstant. Die Anzahl der identifizierten Phishing-Webseiten fiel im Vergleich zu den Vormonaten auf rund 50.000.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report H1 2017)

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Betroffene Sektoren

Bezahldienste waren im ersten Halbjahr 2017 mit 45 Prozent mit Abstand am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, gefolgt vom Finanzsektor mit 16 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group – Phishing Attack Trends Report H1 2017)

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Datum der Veröffentlichung: 01.02.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria