Internetbetrug

Internetbetrug ist laut Kriminalisten längst ein alltägliches Massendelikt. Die Gefahren können sowohl in unseriösen Online-Shops als auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. lauern und reichen von betrügerischen Angeboten und Gutscheinen bis hin zu manipulierten Apps. Auch in Österreich berichtet die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann jährlich von mehreren Tausend bearbeiteten Beschwerdefällen und zunehmenden Schadenssummen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Internetbetrug steigt. Betrachtet man die bearbeiteten Fälle durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann, so ist in den letzten Jahren ein moderater Rückgang der Beschwerdefälle festzustellen. Die durchschnittliche Schadenssumme hat jedoch den ehemaligen Höchststand von 2012 schon weit übertroffen und auch die Gesamtschadenssumme steigt stetig.

Beschwerdefälle in Österreich Bild vergrößern

Beschwerdefälle

Im Jahr 2017 sank die Anzahl der bearbeiteten Beschwerden durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann im Vergleich zu 2016 um rund 14 Prozent. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall belief sich auf 339 Euro.
(Datenquelle: Internet Ombudsmann - Jahresbericht 2017)

Internetbetrug - Fallen in sozialen Netzen Bild vergrößern

Fallen in sozialen Netzen

Scam-Verteilung (z. B. durch Teilen von Videos, Nachrichten, etc. mit Freunden) zählte im Mai 2018 mit rund 46 Prozent zu den häufigsten Fallen in sozialen Netzen, gefolgt von gefälschten "Like" Buttons mit knapp 37 Prozent und Scheinangeboten mit fast 12 Prozent.
(Datenquelle: Symantec – Monthly Threat Report)

Datum der Veröffentlichung: 26.06.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria