Internetbetrug

Internetbetrug ist laut Kriminalisten längst ein alltägliches Massendelikt. Die Gefahren können sowohl in unseriösen Online-Shops als auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. lauern und reichen von betrügerischen Angeboten und Gutscheinen bis hin zu manipulierten Apps. Auch in Österreich berichtet die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann jährlich von mehreren Tausend bearbeiteten Beschwerdefällen und zunehmenden Schadenssummen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Internetbetrug steigt. Betrachtet man die bearbeiteten Fälle durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann, so ist in den letzten Jahren ein moderater Rückgang der Beschwerdefälle festzustellen. Die durchschnittliche Schadenssumme hat jedoch den ehemaligen Höchststand von 2012 schon weit übertroffen und auch die Gesamtschadenssumme ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Beschwerdefälle in Österreich Bild vergrößern

Beschwerdefälle

Im Jahr 2016 sank die Anzahl der bearbeiteten Beschwerden durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann im Vergleich zu 2015 um rund 31 Prozent. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall belief sich auf 361 Euro.
(Datenquelle: Internet Ombudsmann - Jahresbericht 2016)

Internetbetrug - Fallen in sozialen Netzen Bild vergrößern

Fallen in sozialen Netzen

Scam-Verteilung (z. B. durch Teilen von Videos, Nachrichten, etc. mit Freunden) zählte im letzten Jahr mit rund 92 Prozent zu den häufigsten Fallen in sozialen Netzen, gefolgt von gefälschten "Like" Buttons mit 6 Prozent und Scheinangeboten mit 2 Prozent.
(Datenquelle: Symantec – Monthly Threat Report)

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Datum der Veröffentlichung: 15.05.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria