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Internetbetrug

Internetbetrug ist laut Kriminalisten längst ein alltägliches Massendelikt. Die Gefahren können sowohl in unseriösen Online-Shops als auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. lauern und reichen von betrügerischen Angeboten und Gutscheinen bis hin zu manipulierten Apps. Auch in Österreich berichtet die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann jährlich von mehreren Tausend bearbeiteten Beschwerdefällen und zunehmenden Schadenssummen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Internetbetrug steigt. Betrachtet man die bearbeiteten Fälle durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann, so ist in den letzten Jahren ein moderater Rückgang der Beschwerdefälle festzustellen. Die durchschnittliche Schadenssumme hat jedoch den ehemaligen Höchststand von 2012 schon weit übertroffen und auch die Gesamtschadenssumme steigt stetig.

Beschwerdefälle in Österreich Bild vergrößern

Beschwerdefälle

Im Jahr 2018 stieg die Anzahl der bearbeiteten Beschwerden durch die Schlichtungsstelle Internet Ombudsmann im Vergleich zu 2017 um rund 13 Prozent. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall belief sich auf 378 Euro.
(Datenquelle: Internet Ombudsmann - Jahresbericht 2018)

Internetbetrug - Fallen in sozialen Netzen Bild vergrößern

Fallen in sozialen Netzen

Gefälschte "Like" Buttons zählten im Mai 2019 mit rund 49 Prozent zur häufigsten Falle in sozialen Netzen, gefolgt von "Like"-Skripten auf Drittseiten mit rund 25 Prozent und Scheinangeboten mit 16 Prozent.
(Datenquelle: Symantec – Monthly Threat Report)

Datum der Veröffentlichung: 17.06.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria