Hacking

Hacking-Angriffe hat es immer schon gegeben. Die Bandbreite der Angriffe reicht von einfachsten Methoden bis hin zu komplexen und zielgerichteten Angriffen. Während herkömmliche Hacking-Angriffe durch die Einhaltung der wesentlichen Sicherheitsregeln und eine funktionierende Angriffserkennung und -abwehr verhindert werden können, stellt die Abwehr gezielter Angriffe viele Unternehmen und Organisation vor neue Herausforderungen.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Hacking nimmt weiter zu. Die Bedrohungslandschaft, welche bereits in der Vergangenheit eine hohe Quantität aufwies, hat sich durch eine neue Qualität komplexer und zielgerichteter Angriffe – sogenannte Advanced Persistent Threats (APT) – weiter erhöht.

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Volumen

Im Jahr 2015 verzeichnete der Verizon – Data Breach Investigations Report über 64.000 Sicherheitsvorfälle, wobei beim Großteil der Fälle keine Datenverletzungen bestätigt werden konnten. Bei über 8.000 Fällen waren nicht näher spezifizierbare Hacking-Angriffe die Ursache für den Sicherheitsvorfall. 
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2016)

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Methoden

Die meisten Hacking-Angriffe erfolgen durch den Einsatz von mehreren Methoden. Im Jahr 2014 zählte die Verwendung von gestohlenen Zugangsdaten mit rund 51 Prozent zu den häufigsten Methoden, gefolgt von Backdoor und Command & Control Software mit 41 Prozent.
(Datenquelle: Verizon – Data Breach Investigations Report 2015)

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Polizeiliche Anzeigen

Im Jahr 2015 wurden in Österreich insgesamt 387 Hacking Delikte zur Anzeige gebracht. Das entspricht einem Rückgang von rund 42 Prozent gegenüber dem Jahr 2014. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt.
(Datenquelle: Bundeskriminalamt – Kriminalstatistik 2015)


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Datum der Veröffentlichung: 30.03.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria