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Denial of Service

Denial of Service (DoS) sind beabsichtigte Überlastungsangriffe auf IT-Infrastrukturen und Web-Applikationen. Erfolgen sie koordiniert und von einer größeren Anzahl von Computern, so spricht man von Distributed Denial of Service. Die Beweggründe für DoS-Angriffe können vielfältig sein. Meistens sind sie aber kriminell, politisch oder religiös motiviert. Die Spanne reicht von Erpressungen und Schutzgeldforderungen bis hin zu Racheakten und Sabotage.

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Denial of Service nimmt weiter zu. Kritisch sind vor allem die massiven Bandbreitenintensitäten, die sich mittlerweile erzielen lassen. Denn sie überschreiten in vielen Fällen bereits die Leistungsbandbreite einzelner Provider, was eine effektive Abwehr umso schwieriger macht.

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Volumen

Im Jahr 2018 hat die maximale Bandbreitenintensität von Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffen auf Dienstleister mit mehr als 840 Gbps wieder zugenommen und folgt dem langfristigen Trend.
(Datenquelle: Netscout – 14th Annual Worldwide Infrastructure Security Report)

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Ziele

Die meisten Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffe auf Applikationsebene erfolgten 2018 wie bereits in den Jahren zuvor gegen HTTP-, DNS- und HTTPS-Applikationen.
(Datenquelle: Netscout – 14th Annual Worldwide Infrastructure Security Report)

Denial of Service - Dauer Bild vergrößern

∅ Dauer

Die durchschnittliche Dauer von Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffen nahm 2018 im Vergleich zu den Vorjahren ab. In der Regel kam es zu kürzeren Angriffen, wobei rund 36 Prozent eine Dauer unter einer Stunde aufwiesen. 18 Prozent der Attacken dauerten über einen Tag.
(Datenquelle: Netscout – 14th Annual Worldwide Infrastructure Security Report)

Datum der Veröffentlichung: 09.09.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria