Module für Online-Applikationen (MOA)

Die Module für Online-Applikationen (MOA) sind Komponenten, die der Verwaltung und der Privatwirtschaft den Einsatz von elektronischen Signaturen und anderer Anwendungen, wie etwa die Zustellung, erleichtern. Durch den Einsatz der MOA-Module ist eine sichere und eindeutige Identifikation und Authentifikation von Benutzerinnen und Benutzern in Online-Verfahren gewährleistet.

Die MOA-Module wurden im Auftrag des Bundeskanzleramtes und des Bundesministeriums für Finanzen erstellt und im Juni 2005 unter die Open Source-Lizenz der Apache Foundation in der Version 2.0 gestellt. Sie werden seit 2007 im Rahmen der Open Source-Web-Plattform Digitales Österreich veröffentlicht und betreut (www.egovlabs.gv.at).

Die MOA-Module dienen als Werkzeug, mit dem E-Government-Applikationen effizient und sicher erstellt werden können und stehen allen Anbieterinnen und Anbietern von Anwendungen kostenlos zur Verfügung. Die ersten MOAs, die entwickelt wurden, ermöglichen die Signaturprüfung, Signaturerstellung sowie die Identifikation und Authentifikation von Personen. Bei der Umsetzung wurde größter Wert auf Sicherheit, Plattformunabhängigkeit sowie Modularität und Wiederverwendbarkeit gelegt.

Weitere Informationen

  • Informationen der Plattform Digitales Österreich zu Module für Online Applikationen (MOA)
  • E-Gov:Labs bietet Interessierten eine Übersicht aller derzeit verfügbaren Open Source Software-Bausteine (MOA-ID/SS/SP/AS/ZS, PDF-AS etc.).
  • Die eigentliche Software wird auf der gemeinsamen Open Source-Plattform der Europäischen Kommission, JoinUp, zum Download bereitgestellt und gewartet.

> rechtlicher Hinweis

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Datum der Veröffentlichung: 29.03.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • Bundeskanzleramt