Datenträger-Ausbau

Für den Fall, dass die zuvor beschriebenen Methoden nicht das erwartete Ergebnis bringen oder gar nicht mehr durchführbar sind, ist es möglich, den Datenträger auszubauen. Anschließend wird mithilfe eines weiteren funktionierenden Geräts versucht, die Daten wiederherzustellen. 

Dazu wird beispielsweise eine schadhafte Festplatte ausgebaut und in einen anderen Computer eingebaut oder als externe Festplatte per USB mit dem Computer verbunden. So muss nicht das auf dem Datenträger befindliche und eventuell schadhafte Betriebssystem verwendet werden. Die darauf befindlichen Dateien können dann wie bei einem herkömmlichen Wechseldatenträger kopiert oder geöffnet werden. Je nach benutztem Betriebssystem und den verwendeten Einstellungen ist es möglich, dass zumindest auf die Profil-Verzeichnisse der Benutzerinnen und Benutzer des Systems nicht ohne Weiteres zugegriffen werden kann, da diese verschlüsselt oder mit Berechtigungsschutz abgelegt sind.

> rechtlicher Hinweis

< zurück

Datum der Veröffentlichung: 23.03.2017

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria