Betrugsvarianten mit falschen SMS zum Lieferstatus von Paketen

Vorsicht ist angebracht, wenn man auf ein bestelltes Paket wartet. Falsche Lieferbenachrichtigungen per SMS mit unseriösen Links können zu weiteren Betrugsmaschen führen.

Home-Office und IT-Sicherheit Adobe Stock

Derzeit sind zahlreiche Fake-Nachrichten – ausgehend von österreichischen Telefonnummern – über den angeblichen Lieferstatus eines Paketes im Umlauf. Der Text der SMS kann variieren und informiert über ein scheinbar unzustellbares Paket oder eine fiktive Sendungsverfolgung. Für weitere Informationen sollte auf den mitgesendeten Link geklickt werden. Achtung, die Verlinkung lockt leichtgläubige Personen in eine Internetfalle. Hier spielen die Betrüger, wie bei den unterschiedlichen SMS-Nachrichten, mit verschiedenen Betrugsvarianten. Der Link kann zum Beispiel zu einer falschen Homepage eines Paketlieferdiensts führen, auf der Versandkosten eingefordert werden. Werden die falschen Versandkosten bezahlt, landet man in der Abo-Falle. Auch die Aufforderung zum Download einer App, mit der im Hintergrund Schadsoftware am Gerät installiert wird oder Fake-Gewinnspiele, um sensible Daten abzugreifen, gehören zum Repertoire der Kriminellen.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass man von Personen mit böswilligen Absichten per E-Mail kontaktiert oder angerufen wird. Durch das Hacken von Datenbanken geraten immer wieder Telefonnummern und E-Mail-Adressen im Umlauf und werden für Betrugszwecke verwendet.  

Wie kann man betrügerische SMS und E-Mails erkennen?

Besonders verräterisch sind Rechtschreib- und Grammatikfehler und die Einbindung von weiterführenden Links. Bei Verlinkungen in den Nachrichtentexten empfiehlt es sich skeptisch zu sein und nicht wahllos auf jeden Link zu klicken. Außerdem sollte die erhaltene Nachricht hinterfragt werden. Wurde überhaupt ein Paket bestellt? Wenn ja, stimmt der Lieferdienst überein? Kontaktiert der Anbieter seine Kundinnen und Kunden grundsätzlich über SMS?

Das Erhalten unseriöser Nachrichten kann nicht verhindert werden, sie können nur gemeldet, blockiert und gelöscht werden. Weitere Informationen finden sich unter www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe.

Weitere Informationen

Letzte Aktualisierung: 28. Mai 2021

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria