Datengeheimnis

Vertragliche oder gesetzliche Verpflichtung von Personen in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis oder einem arbeit- dienstnehmerähnlichen Verhältnis gegen­über der Auftraggeberin bzw. dem Auftraggeber oder Dienstleisterin bzw. Dienstleister zur Geheimhaltung von Daten aus Datenanwendungen, die ihnen ausschließlich aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit an­vertraut oder zugänglich gemacht wurden, sofern kein rechtlich zulässiger Grund für eine Durchbrechung des Geheimnisses besteht. Das Datengeheimnis gilt unbeschadet sonstiger ge­setzlicher Verschwiegenheitspflichten und auch nach Beendigung des Arbeits- oder Dienstverhältnisses[1].

[1] Grundlage der Definition stellt der § 4 Datenschutzgesetz 2000 – DSG 2000, BGBl. I Nr. 165/1999, dar

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Datum der Veröffentlichung: 19.10.2012

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