Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrung auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Erfahren Sie mehr

15.09.2020 Abo-Falle mit falschen Cineplexx-Gutscheinen

Kinofans aufgepasst! Über Facebook werden scheinbar Kinogutscheine versprochen. Doch Vorsicht: Zahlt man die Versandkosten ein, schließt man unwissentlich ein Abo mit monatlichen Kosten ab.

Ein gratis Kinobesuch für zwei Personen klingt verlockend, wenn dahinter nicht Betrüger stecken würden, die damit in eine Abo-Falle locken wollen. Auf Facebook werden gefälschte Anzeigen des Kinobetreibers Cineplexx geschalten: Klickt man auf die Anzeige, kommt über Messenger eine Nachricht, die zur Zahlung der Versandkosten auffordert und einen Link enthält, der zu einer gefälschten Cineplexx-Website führt. 

Diese Gewinnspiele sind gefakt, man erhält keine Gutscheine, schließt aber unfreiwillig ein Abo ab. Die Information des Abo-Abschlusses ist gut versteckt im Kleingedruckten zu finden. Sieht man sich die Webadresse (www.taxiample.com), auf die man verlinkt wird, genauer an, ist zu erkennen, dass es sich nicht um die originale Cineplexx-Website handelt. Nachdem zwei Euro für die angeblichen Versandkosten des Gutscheins bezahlt werden sollen, fallen angeblich keine weiteren Kosten mehr an. Dieses Versprechen ist eine Lüge, denn nach Anmeldung und Bezahlung gerät man in ein Abonnement-Service. Die Gebühren von rund 70 werden somit monatlich von der Kreditkarte abgebucht.  

Was kann getan werden, wenn man in die Abo-Falle getappt ist? 

Hat man unfreiwillig ein Abo abgeschlossen, sollte der Vertag sofort rückgängig gemacht werden und alle bisherigen Zahlungen zurückgefordert werden. Werden weiterhin Abbuchungen durchgeführt, kann man den jeweiligen Auftraggeber über das Kreditkarteninstitut sperren lassen. Handelt es sich nämlich um unautorisierte Beträge, die ohne Zustimmung abgebucht wurden, müssen diese laut §67 Zahlungsdienstegesetz 2018 vom Kreditkartenunternehmen zurückerstattet werden. 

Falls es dennoch immer wieder zu unerlaubten Abbuchungen kommt, wäre ein Sperren der Kreditkarte ratsam.  

Weitere Informationen 


Datum der Veröffentlichung: 15.09.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria