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19.08.2020 Vermieter/innen im Visier von Betrügern

Symbolbild

Selbst in der Urlaubszeit nehmen sich Kriminelle keine Auszeit. Durch Scheckbetrug werden Vermieterinnen und Vermieter von Ferienunterkünften oder Hoteliers gezielt hinters Licht geführt. 

Vermieter/innen von Privatzimmern melden unseriöse E-Mailanfragen von Betrügern, die sich als vermeintliche Gäste ausgeben. In der vorgetäuschten Reservierungsanfrage der Kriminellen wird erklärt, dass ausschließlich eine Bezahlung mittels Bankscheck möglich sei. Auch wenn die Vermieterin/der Vermieter erläutert, dass keine Schecks angenommen werden können, bestehen die „Gäste“ auf diese Forderung. Hier sollte man als Vermieter/in von Unterkünften oder auch als Hotelier unbedingt misstrauisch werden.

So gehen die kriminellen Scheckbetrüger vor:

  • Der Betrüger gibt sich als interessierter Gast aus, der gerne eine Ferienunterkunft anmieten möchte. Der zu leistende Betrag kann aber nur mittels Schecks beglichen werden. Dafür wird eine Begründung vorschoben, wie etwa, dass über das Firmenkonto keine andere Zahlungsmethode möglich sei.
  • Bestätigt die Unterkunftsgeberin/ der Unterkunftsgeber die falsche Buchungsanfrage für die Zimmeranmietung, dann stellen die Betrüger einen Scheck mit einer deutlich höheren Summe als abgesprochen aus. Nachträglich behaupten die Betrüger, dass es sich bei der erhöhten Summe am Bankscheck um einen Tippfehler handelt oder aber, dass dies der Mindestbetrag für eine Scheckzahlung sei.
  • Die Kriminellen bitten um eine Rücküberweisung des Betrages, der zu viel bezahlt wurde.
  • Nachdem die Vermieter/innen von Ferienunterkünften gutgläubig das Geld zurück überwiesen haben, fliegt der Schwindel auf: der Scheck ist nicht gedeckt und das überwiesene Geld geht direkt in die Taschen der Betrüger.

So kann man sich vor Scheckbetrug schützen

Wollen Gäste unbedingt mittels Scheck bezahlen und erfinden immer wieder neue Ausreden, warum keine andere Zahlungsmethode verwendet werden kann, dann sollte man den Kontakt abbrechen. Ist man sich dennoch unsicher, kann man den Namen oder die Adresse der Person in eine Suchmaschine eingeben. Es könnte sein, dass die Betrüger mit dem verwendeten Namen und der Betrugsmasche bereits bekannt sind. Stimmen die angegebene Straße, Telefonvorwahl und Stadt nicht mit dem dazugehörigen Land überein, dann könnten Betrüger dahinterstecken. Vermieter/innen, die Opfer eines Scheckbetruges wurden, können eine Anzeige bei der Polizei aufgeben.

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Datum der Veröffentlichung: 19.08.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria