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24.07.2020 Achtung Abo-Falle von shockdeals247.com!

Symbolbild

Jeden Monat wird derselbe Geldbetrag von Ihrer Kreditkarte abgezogen und Sie wissen nicht wieso? Könnte es sein, dass Sie Opfer einer Abo-Falle von shockdeals247.com wurden?

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass Kreditkartendaten gestohlen und unbefugter Weise eingesetzt wurden. Aber immer häufiger passiert es, dass man seine Kreditkartendaten selbst den Betrügern zuspielt, und das ohne sich darüber im Klaren zu sein. Wenn dies der Fall sein sollte, gibt es Möglichkeiten, um den Fehler zu korrigieren.

Wer bucht monatlich mein Geld ab?

Derzeit werden viele nicht autorisierte Kreditkartenabbuchungen, die über die Website shockdeals247.com laufen, gemeldet. Meist können sich die Betroffenen jedoch nicht erklären, wie es zu einem Abonnement und einer Mitgliedschaft gekommen ist. Shockdeals247.com ist allerdings kein üblicher Online-Shop. Mitglieder, die ein Abo abgeschlossen haben, können eine vorgegebene Menge an Produkten angeblich günstiger einkaufen. Nachforschungen zufolge, ergaben sich aber keine großen Preisunterschiede hinsichtlich des herkömmlichen Geschäftspreises.

Wieso sind die Betrüger so erfolgreich?

Ob durch gefakte Gratis-Angebote oder gefälschte Gewinnspiele, in solch eine Abo-Falle zu tappen ist nicht schwer. Mittlerweile sehen die gefälschten Angebote, Fake-Benachrichtigungen und versteckten Abos so echt aus, dass viele Personen glauben, es handle sich hierbei um das Original. Deshalb geben Personen oft persönliche Informationen und Konto- oder Kreditkartendaten weiter. Die Betrüger schreiben die Vertrags- und Zahlungsbedingungen absichtlich ins Kleingedruckte, weil das von den meisten Personen nicht durchgelesen wird. Es ist empfehlenswert, zweimal darüber nachzudenken, wohin man seine Kreditkartendaten scheibt. Damit man nicht, ohne es zu wissen, einem Betrüger zustimmt, ihm monatlich Geld zu zahlen.

Achtung, auch bei gefälschten Meldungen der Post oder anderen Zustellungsfirmen. In solchen Benachrichtigungen wird man gebeten, einen geringen Betrag für angeblich angefallene Versandkosten zu überweisen. Dafür wird oft nach den Kreditkartendaten gefragt. Sobald man der Forderung nachgeht und den Betrag an die Kriminellen überweist, ist man Betroffene/Betroffener einer Abo-Falle.

Was kann man gegen Abo-Fallen tun?

Zuerst sollte man sich, wenn möglich, mit dem Abo-Anbieter in Kontakt setzen. Dann sollte man diesen darüber in Kenntnis setzen, dass man kein Abonnement abgeschlossen hat. Außerdem hat man das Recht, die abgebuchten Beträge zurückzufordern.

Falls auf der Kreditkartenabrechnung keine Kontaktdaten zu finden sind oder niemand zu erreichen ist, besteht die Möglichkeit, sich an das Kreditkarteninstitut zu wenden. Dann wäre es sinnvoll sich auf § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018 zu berufen, laut dem der Dienstleister verpflichtet ist, die nicht autorisierten Abbuchungen zu begleichen. Außerdem kann man den Anbieter über das Kreditkartenunternehmen blockieren lassen, damit dieser keine weiteren Geldabbuchungen tätigen kann.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 24.07.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria