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01.07.2020 Tipps für sichere Reisebuchungen im Internet

Symbolbild

Viele Reiseanbieter locken mit günstigen Urlaubsreisen im Internet. Um nicht auf Betrüger hineinzufallen, sollten einige Punkte beachtet werden. 

Mit Beginn der ersten heißen Tage beginnt auch die Planung des Sommerurlaubes. Unter den Online-Reiseanbietern gibt es allerdings auch Betrüger, die mit besonders billigen Reisen werben. Durch das große Angebot an Urlaubsunterkünften und die Anonymität der Anbieter im Internet ist es für Kundinnen und Kunden oft schwierig, unseriöse Angebote zu filtern. So locken Kriminelle mit wunderschönen Urlaubsimmobilien, die einfach und schnell reserviert werden können. Letztendlich gibt es diese angeworbenen Reiseangebote entweder gar nicht oder die verrechneten Kosten dafür sind um einiges höher, als vorgegeben.

Damit der Traumurlaub nicht zum Albtraum wird, gibt die Kriminalprävention folgende Tipps für die sichere Urlaubsbuchung:

  • Buchungen sollten über bekannte Online-Buchungsplattformen oder über ein Reisebüro vorgenommen werden.
  • Falls die Kosten für das Urlaubsangebot extrem billig sind, sollte man skeptisch werden.
  • Bei privaten Unterkünften kann die Vermieterin/der Vermieter vorab um Zusendung von aktuellen Fotos und die genaue Adresse des Objektes gebeten werden.
  • Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Urlauberinnen und Urlaubern können für die Entscheidung eines Urlaubangebotes hilfreich sein.
  • Falls der Reise- oder Unterkunftsanbieter nur über E-Mail oder Messenger-Dienste kommunizieren will, sollte man skeptisch werden.
  • Wenn möglich, sollte man den Anbieter via Telefon kontaktieren. Ist dieser nicht erreichbar, sollte man sich nach Alternativen umsehen.
  • Online Inserate und das Impressum des Anbieters sollten aufmerksam durchgelesen werden. Falls man sich dennoch unsicher ist, kann man überprüfen, ob der Anbieter im örtlichen Tourismus- und Ferienhausverband registriert ist.
  • Verträge, Mietvereinbarungen und Stornierungsbedingungen sollten vor der Buchung genau geprüft werden.
  • Die angegebenen Kosten sollten nachvollziehbar und transparent sein. Außerdem sollte kontrolliert werden, welche Leistungen im Endpreis enthalten sind, damit es nicht zu zusätzlichen Kosten kommt.
  • Falls Überweisungen an den Anbieter getätigt werden, sollte kontrolliert werden, ob der IBAN der angegebenen Bankverbindung mit dem Ländercode der ausgewählten Ferienimmobilie übereinstimmt.
  • Höhere Geldbeträge sollten nicht im Vorhinein überwiesen, bar beglichen oder über Transferdienste wie Western Union oder MoneyGram bezahlt werden.
  • Man sollte niemals im Vorhinein den vollen Betrag für Reise- oder Buchungskosten überweisen.
  • Anzahlungen für den Urlaub, sonstige Vereinbarungen und eine Bestätigung der Buchung, sollten immer schriftlich eingefordert bzw. bestätigt werden.
  • Zahlungen sollten über einen Kreditkartenanbieter oder direkt über die Buchungsplattform abgewickelt werden.

Weiterführende Informationen findet man auf der Homepage der Kriminalprävention unter https://bundeskriminalamt.at/202/, auf der Facebook-Seite des Bundeskriminalamts unter https://www.facebook.com/Bundeskriminalamt/ oder unter der Telefonnummer 059 133-0 und auf jeder Polizeiinspektion.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 02.07.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria