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12.06.2020 Geldforderung über Fake-Nachricht von Freunden

Symbolbild

Cyberkriminelle hacken E-Mail und Social Media-Accounts, um sich als Freund/Freundin in Not auszugeben. Sie behaupten, dass sie wegen Covid-19 im Ausland festsitzen und bitten um Geld. 

Durch die eingeschränkten Ein- und Ausreisebestimmungen wegen der Corona-Pandemie konnte es passieren, dass Personen längere Zeit an einem Ort verbleiben mussten. Diese Ausnahmesituation verwenden Betrüger, um über Bargeldtransferdienste an Geld zu kommen. Die Kriminellen hacken Profile von Social Media-Anbietern oder E-Mail-Accounts und kontaktieren Freunde/Freundinnen aus der Freundes- oder Adressliste. Das Opfer wird in dem Glauben gelassen, dass einer seiner Freunde in großer Not wäre und dringend finanzielle Unterstützung benötige. In der gefälschten Nachricht steht, dass die betreffende Person wegen der Pandemie in einem Hotel im Ausland festsitzt und kein Geld mehr zu Verfügung hätte. Die Betrüger versichern des Weiteren, dass der Geldbetrag nur leihweise mittels Bargeldtransfer erfolgen soll und bei Rückkehr wieder zurückgezahlt wird. Derartigen Forderungen sollte man keinesfalls nachkommen und den Absender nicht blind vertrauen.

Bargeldtransfer ins Ausland

Die Überweisung über einen Bargeldtransferdienst, wie zum Beispiel Western Union oder MoneyGram, kann praktisch und unkompliziert sein, wenn man den Empfänger wirklich kennt und dieser auch vertrauenswürdig ist. In dem vorliegenden Fall landet das Geld aber direkt bei den Betrügern und eine Rückabwicklung des Betrags ist nicht möglich.

Wie reagiert man, wenn eine derartige Nachricht erhalten hat?

Hat man bereits eine Nachricht erhalten, die in die Richtung dieser Betrugsmasche geht, empfiehlt es sich, den vermeintlichen Absender durch alternative Kommunikationskanäle zu kontaktieren. Befindet sich die betreffende Person nicht im Ausland und weiß von der Nachricht nichts, kann man davon ausgehen, dass sie gehackt wurde. In diesem Fall sollte man betreffende Passwörter ändern oder gegebenenfalls die Social Media-Anwendungen Sperren lassen. Hat man bereits im guten Glauben Geld überwiesen, weil man dachte, dass sich Bekannte in einer Notlage befinden, ist das Geld wahrscheinlich verloren. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass man eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben kann.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 12.06.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria