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11.06.2020 Gefälschte DHL-Nachrichten im Umlauf

Symbolbild

Betrüger geben sich als der Paketdienst DHL aus und verschicken gefälschte Nachrichten über SMSinfo. Angeblich müssen Portokosten nachgezahlt werden. Achtung: Dahinter steckt eine Abo-Falle!

Cyberkriminelle verbreiten über SMSinfo die Meldung, dass das bestellte Paket angeblich nicht ausgeliefert werden kann, weil Portokosten ausständig sind. Darunter befindet sich ein Link, der zu einer täuschend echt aussehenden DHL-Webseite führt. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn über die gefälschte Webseite werden in späterer Folge Kreditkartendaten abgefragt. Die Betrüger zielen außerdem darauf ab, dass es zu einem unwissentlichen Abschluss eines Abos kommt.

Wie gehen die Betrüger vor?

Klickt man auf den Link in der Nachricht, öffnet sich die falsche Webseite des Paketanbieters über die man angeblich den Lieferstatus seines Pakets nachverfolgen kann. Im nächsten Schritt wird man zur Eingabe seiner Kontaktdaten aufgefordert und zur Überweisung eines Geldbetrages für die angeblich ausstehenden Versandkosten. So gelangt man in die Abo-Falle. Im Kleingedruckten steht nämlich, dass es zu weiteren Kosten von 29,99 Euro bzw. 59,99 Euro kommt. Diese Beträge werden monatlich vom Konto des Opfers abgebucht.

Wie geht man vor, wenn man in die Abo-Falle getappt ist?

Schließt man durch eine Betrugsmasche unwissentlich ein Abo ab, sollte man den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen. Man kann beispielsweise auf der Kreditkartenabrechnung nach Kontaktdaten des Anbieters suchen und diesen danach kontaktieren. Falls dies erfolglos verläuft, kann man sein Kreditkarteninstitut zur Rückbuchung des Betrages beauftragen. Laut § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018 müssen Beträge, die ohne Zustimmung oder ohne ausreichende Verweisung vom Konto abgebucht werden, zurückerstattet werden. Dies gilt auch für Geldbeträge, die über den Warenwert der Bestellung hinausgehen. Im Zweifelsfall kann man auch den Abo-Anbieter für alle weiteren Abbuchungen sperren lassen.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 08.06.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria