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27.04.2020 Falsche Rechnungen von Fake-Streamingdiensten

Symbolbild

Unseriöse Streaminganbieter geben vor kostenlos zu sein. Nach der Registrierung erhält man gefälschte Zahlungsaufforderungen und Mahnungen. Auf Drohungen sollte man keinesfalls reagieren!

Neben den legalen Streaming-Plattformen gibt es einige, die mit kostenlosen Serien und Filmen Nutzer/innen gezielt in die Falle locken wollen. Die Anbieter bodaflix.de, ebaflix.de, teraflix.de oder nodaflix.de bedienen sich dieser Betrugsmasche, indem sie nach einer angeblich kostenfreien Registrierung ihre Opfer mit Zahlungsaufforderungen und Mahnungen von Inkassobüros belästigen. Die falschen Rechnungen betragen teilweise über 395,88 Euro. Auf derartige Schreiben sollte man nicht eingehen oder sich einschüchtern lassen.

Betrügerische E-Mails von bodaflix.de im Umlauf

Bodaflix.de versendet nach einer Registrierung auf der Plattform täuschend echt aussehende E-Mails und fordert seine Opfer nachdrücklich zum Einzahlen der offenen Summe auf. Angeblich sei die fünftägige Testphase des Streaminganbieters vorbei und das Abo verlängere sich automatisch um ein Jahr. Die scheinbar offene Rechnung von 395,88 Euro solle innerhalb der nächsten drei Arbeitstage eingezahlt werden. Kommt man dieser Forderung nicht nach, drohen die Betrüger mit einem Anwalt oder einem Inkassobüro. Sollte man falsche Daten angegeben haben, würden die Anwälte von bodafilx.de angebliche nach der richtigen Anschrift der Opfer suchen und die zusätzlichen Kosten verrechnen. Damit die Nutzerin/der Nutzer auch wirklich Angst bekommt und den Betrag einzahlt, wird in der E-Mail nochmals mit vermeintlichen Anwalts-, Inkasso- und Gerichtskosten gedroht. Diese falschen E-Mails wirken beängstigend und verbreiten absichtlich Unsicherheit. Derartige Schreiben sollten ignoriert werden. Keinesfalls sollte man den Betrügern Geld überweisen, auch nicht, wenn diese von einem angeblichen Inkassobüro oder Anwalt stammen.

Vorgetäuschte Abo-Verträge

Die Betrüger stützen sich darauf, dass man sein Testabo nicht gekündigt habe und sich somit das Abo auf ein Jahr verlängern würde. Zwischen der Plattform und den Nutzerinnen und Nutzern wurde aber kein rechtsbeständiger Vertag abgeschlossen und diese wurden auch nicht über Nutzungsbedingungen oder Testphasen informiert. Das man sich für ein Abo registriert, geht aus der Anmeldemaske nicht eindeutig hervor. Außerdem gibt es zwei unterschiedliche Registrierungsseiten. Auf der einen Registrierungsseite wird man darauf hingewiesen, dass der Streamingdienst kostenlos sei, auf der anderen, dass monatliche Kosten anfallen. Nebenbei bieten diese Streamingseiten keine Leistung, da die Filme nicht abgespielt werden.

Wie können weitere E-Mail Aufforderungen vermieden werden?

In manchen E-Mails gibt es im Kleingedruckten die Möglichkeit, dass man sich von diesen Newslettern abmelden kann.

Wie geht man vor, wenn das Geld eingezahlt wurde?

Der eingezahlte Betrag ist wahrscheinlich verloren. Man kann versuchen, bei der Bank eine Rückabwicklung zu beauftragen, der Erfolg dürfte allerdings gering sein.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 29.04.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria