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25.04.2020 Unseriöse Gewinnspiele mit Abofallen im Umlauf

Symbolbild

Das BKA warnt vor Gewinnspielen, bei denen angeblich technische Geräte gewonnen werden können. Kriminelle sammeln mit dieser Betrugsmasche Kontodaten und buchen Geld für fiktive Abos ab.

Internetbetrüger versuchen aktuell ihre Opfer mit Gewinnen von Smartphones oder anderen technischen Produkten zu ködern. Dabei wird vorgegeben, dass bereits ein Preis gewonnen wurde oder nach Beteiligung an einer Umfrage ein Gewinn zugesendet wird. Außerdem wird von den Betrügern das Bezahlen einer Versandgebühr verlangt. Die Opfer werden durch die Anweisungen für den Erhalt des vermeintlichen Preises systematisch in die Irre geführt und schließen letztendlich unwissentlich ein Abo ab. Im Zusammenhang mit diesen Abos buchen die Cyberkriminellen Geld von den Konten oder Kreditkarten der Betroffenen ab. Dieses Vorgehen dient der Täuschung, um an Daten oder Geldbeträge zu kommen, denn der versprochene Gewinn wird nie versendet.

Ratschläge der Kriminalpolizei

  • Auch wenn die Verlockung eines Gewinnes noch so groß ist: Man kann davon ausgehen, dass man im Internet nicht einfach so etwas geschenkt bekommt.
  • Vorsicht ist auch geboten, wenn sich das Gegenüber als angesehenes Unternehmen oder medial bekannte Person ausgibt. Täter nutzen derartige Täuschungen, um Vertrauen und einen Erstkontakt zu den Internetopfern aufzubauen.
  • Internetkriminelle nutzen verschiedene Kommunikationsplattformen, wie SMS, E-Mail oder Soziale Medien, um den Kontakt aufrechtzuerhalten.
  • Falls man nicht aktiv an einem Gewinnspiel teilgenommen hat, sollte man auf Versprechungen oder Gewinne nicht reagieren.
  • Meistens gibt es im Internet schon Warnungen vor unseriösen Gewinnspielen oder Gewinnversprechungen. Informieren kann man sich beispielsweise auf www.watchlist-internet.at.
  • Vorsicht ist geboten, wenn man im Zusammenhang eines Gewinnspieles Konto- oder Kreditkartendaten angeben soll.
  • Konto- oder Kreditkartendaten sollten niemals im Internet, via E-Mail oder SMS angegeben werden, außer man kauft wissentlich ein Produkt oder schließt wissentlich einen Vertrag ab.
  • Tritt man dennoch in die Abofalle und bekommt eine Rechnung, sollte das Abo sofort schriftlich gekündigt werden.
  • Von vorgetäuschten Drohungen mit Inkassobüros oder Anwälten sollte man sich nicht einschüchtern lassen.

Wenn man sich vermehrt im Internet bewegt, ist derzeit ein grundsätzliches Hinterfragen von unglaubwürdigen Angeboten, Gewinnen oder Produktanpreisungen sinnvoll. Betrüger spielen mit der Unsicherheit der User/innen in Bezug auf die Corona-Pandemie. Die Polizei empfiehlt derzeit beim Einkauf von Schutzmasken, Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel im Internet besonders vorsichtig zu sein.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 24.04.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria