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04.03.2020 Kriminelle E-Mails der DNS Austria im Umlauf

Symbolbild

Webseitenbesitzerinnen und -besitzer werden via E-Mail zu Zahlungen für die Sicherstellung ihrer Domain aufgefordert. Achtung, es handelt sich um Falschmeldungen von Trickbetrügern!

Das Finden einer aussagekräftigen Domain für die eigene Webseite kann mühsam sein, dient aber als wichtiger Grundstein zur Wiedererkennung des eigenen Unternehmens. Genau darauf haben es Internetbetrüger abgesehen. Diese geben sich als das Unternehmen „DNS Austria“ aus, bei diesen man angeblich seinen Domainnamen registrieren kann. Die DNS Austria erschleicht sich Geldbeträge indem sie angibt, dass sie Webadressen schützt und sicherstellt. Unter der Angabe, dass eine fremde Person die selbe Domain mit einer anderen Endung verwenden möchte, werden die Opfer in die Falle gelockt. Will man seine Webadresse für die nächsten 10 Jahre sichern, wird für die Registrierung ein Betrag von € 199,50 verlangt. Erhält man eine derartige E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung, sollte man auf keine Fall darauf reagieren und keine Geldbeträge an das illegale Unternehmen überweisen!

So gehen die Trickbetrüger von DNS Austria vor

DNS Austria versendet E-Mails an Besitzerinnen und Besitzer von Webadressen und gibt an, dass ein anderer Kunde den selben Domainnamen verwenden möchte. Außerdem werden Imageschäden angedroht, die nur durch eine Registrierung über DNS Austria vermieden werden können. Für die Registrierung soll man Geld überweisen und die Daten der Firma für die Rechnungszuweisung angeben.    

Professionelles Auftreten gefakter Unternehmen erkennen

Die E-Mails und die Homepage von dnsaustria.com sehen auf den ersten Blick professionell aus. Das fehlende Impressum ist aber immer ein Warnhinweis darauf, dass es sich um ein gefaktes Unternehmen handelt. Außerdem ist der verlangte Geldbetrag für die Domainregistrierung im Vergleich zu seriösen Anbietern zu hoch.

Top-Level-Domains bieten mehr Sicherheit

Internetkriminelle besorgen sich Webadressen, die den Webadressen der Opfer ähnlich sind. Die Webseite wird dann bespielsweise mit unangebrachten Inhalten befüllt. Danach wird man zum Abkauf der manipulierten Webadresse gedrängt. Als Vorsichtmaßnahme kann man vorab schon unterschiedliche Top-Level-Domains festlegen lassen.   

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Datum der Veröffentlichung: 04.03.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria