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21.02.2020 Vorsicht vor gefälschten SMS der Raiffeisenbank

Symbolbild

In gefakten SMS, die angeblich von der Raiffeisenbank stammen, werden Links verschickt, um an die Zugangsdaten für Bankkonten zu kommen.

Bei SMS oder Anrufen der Raiffeisenbank, ist aktuell besondere Vorsicht geboten. Betrüger verschicken SMS, mit der falschen Angabe, dass der „push-TAN“ Dienst nicht aktiv sei. Will man diesen wieder aktivieren, muss man auf den beigefügten Link klicken. Besonders heimtückisch ist die Webseite, die sich hinter dem Link verbirgt. Diese sieht nämlich täuschend echt aus, und spiegelt die originale Anmeldeseite für das Online-Banking wider. Gibt man hier seine Login-Daten ein, werden diese gestohlen. Im weiteren Verlauf der Irreführung, wird nach der Telefonnummer gefragt. Diese nutzen die Betrüger zur direkten Kontaktaufnahme. Nachdem sich die Kriminellen als Bankmitarbeiter ausgeben haben, wird man aufgefordert, eine Überweisung zu tätigen. Dies sollte man auf keinen Fall tun, sondern sofort auflegen!

Merkmal der gefälschten Login-Seite

Wenn es um heikle Daten geht, wie hier beim Login auf der Raiffeisen-Webseite, sollte man die Webadresse genau prüfen. Aber Achtung, diese unterscheidet sich von der originalen Webadresse nur gering. Die gefälschte Webseite beginnt mit www.sso-meinelba.eu und ist deswegen so schwer zu unterscheiden, weil es sich bei „Mein Elba“ um den offiziellen Namen des online Service der Raiffeisenbank handelt. Die originale Adresse lautet https://sso.raiffeisen.at/login/#/identifier/verfueger.

Sofort handeln!

Falls man auf die Betrugsmasche hereingefallen ist, und Fremden seine Login-Daten für das Online-Banking ausgehändigt hat, sollte man unbedingt bei der jeweiligen Bank anrufen. Wie es weitergeht, wird mit dem Bankbediensteten besprochen. Wurde auch die Handynummer versendet, sollten keinesfalls Überweisungen vorgenommen, oder auf Anrufe der Trickbetrüger reagiert werden.

Worauf man bei gefälschten SMS oder E-Mails achten sollte

  • SMS oder E-Mail, die ein Problem mit dem Bankkonto vorgeben, und einen Link zur Beseitigung des Problems beinhalten, sind grundsätzlich nicht vertrauenswürdig.
  • Falls man nicht sicher ist, ob es tatsächlich ein Problem mit dem Online-Banking gibt, kann man das selbst überprüfen, oder man wendet sich im Zweifelsfall an den Kundenservice der Bank.
  • Eventuell sind die gefakten Benachrichtigungen im Netz schon bekannt. Zur Überprüfung kann man den Benachrichtigungstext in eine Suchmaschine kopieren.
  • Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik kann auf einen unseriösen Absender hinweisen.
  • Das gezielte und hartnäckige Abfragen von Telefonnummern oder Kreditkartendaten kann ein Indiz für eine illegale Betrugsmasche sein.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 21.02.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria