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20.02.2020 Betrüger locken mit falschen Geldangeboten

Symbolbild

Aktuell sind gefälschte E-Mails im Umlauf, die einen fiktiven Gewinn zusichern. Die dazugehörige Aufforderung zur Geldüberweisung und Übermittlung der Ausweiskopie führt zum Identitätsklau. 

Bei unglaubwürdigen E-Mail-Angeboten, wie hohen Geldgewinnen oder äußerst billigen Krediten, ist Vorsicht geboten. Die Betrüger senden derartige Anzeigen wahllos an E-Mail Adressen, um Scamming (Vorschussbetrug) zu betreiben. Als Hilfsmittel dafür, muss man Geld und eine Kopie des Ausweises übermitteln. Reagiert ein Opfer darauf, löst man eine Kettenreaktion aus.

Kontaktaufnahme mittels E-Mail oder Chat

Die Betrugsmaschen sind sehr einfallsreich, beispielsweise geben sich die Trickbetrüger als wohlhabender Unternehmer, Bankmitarbeiter, Kreditanstalt oder Erbempfänger aus. Der Erstkontakt erfolgt über E-Mail oder Chat, und verspricht den Gewinn einer überragenden Geldsumme. Ist der Erstkontakt hergestellt, wird das Opfer mit weiteren Anweisungen geködert, um letztendlich dafür die Belohnung zu bekommen.

Schritt für Schritt in die Täuschung

Die Täter spielen mit der Illusion, um an sensible Daten, Ausweiskopien oder Geldmittel zu kommen, indem sie:

  1. den Gewinn oder die Spende von Geld anpreisen
  2. eine Rückmeldung des Opfers verlangen
  3. weitere Daten zur Identitätsprüfung (Unterschrift, Adresse, Ausweise) fordern
  4. eine Gebühr per Überweisung einfordern, damit der erfundene Gewinn ausbezahlt werden kann

So tappt man nicht in die Scamming-Falle

  • Irrationale Gewinnangebote sollten immer hinterfragt werden.
  • Prüfen, ob man überhaupt an einem Gewinnspiel teilgenommen hat.
  • Niemals auf unglaubwürdige Angebote antworten, oder bei mitgesendeten Telefonnummern anrufen, da es sich um eine kostenpflichtige Mehrwertnummer handeln könnte.
  • Nach Wortphrasen aus der gefakten E-Mail mit dem zusätzlichen Begriff „Scam“ recherchieren. Eventuell ist der Schwindel im Netz schon bekannt.
  • Bei Kontaktaufnahmen eines fremden Absenders, ist Vorsicht besser als Nachsicht.
  • Fremden Personen weder Geld, noch persönliche Daten, oder Ausweiskopien übermitteln.
  • Von Aufforderungen per E-Mail sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen.

Hilfe für Scam-Opfer

Hat man bereits auf eine Anfrage geantwortet, kann man folgendes tun:

  • Regelmäßiges Recherchieren des eigenen Namens im Internet, da Betrüger unter diesem Verbrechen begehen können.
  • Bei der Polizei Anzeige erstatten.
  • Kontaktabbruch mit den Trickbetrügern.
  • Blockieren aller Kontaktkanäle.
  • In den sozialen Netzwerken kann man den gefälschten Kontakt als Profilbetrüger melden.
  • Kontaktaufnahme zum Bankinstitut, von dem das Geld überwiesen wurde. Eventuell kann die Zahlung rückabgewickelt werden.
  • Sicherung von Beweisen (Chatverlauf, E-Mails, Screenshots von gefälschten Profilen auf sozialen Netzwerken).

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 20.02.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria