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01.02.2020 Gefakte Microsoft-Anrufe als Phishing-Versuch

Symbolbild

Unter dem Deckmantel der Anrufe von angeblichem Microsoft-Personal versuchen Betrüger Schadsoftware in Computer zu schleusen, um Informationen und Daten abzugreifen.

Dieser Tage wählen Kriminelle beliebige Telefonnummern, stellen sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter von Microsoft vor und erzählen der angerufenen Person von einem angeblichen Problem auf deren Computer. In der Folge ermutigen die Verbrecher die Betroffenen dazu, ein bestimmtes Programm zur Fernwartung herunterzuladen, um mit ihnen auf den Computer zuzugreifen und das angebliche Problem zu beseitigen. Wer dieser Anleitung folgt, ermöglicht Cyberkriminellen Zugriff auf das eigene System. Diese saugen darauf hin Daten ab oder schleusen Malware ein. Auch wird versucht, die Betroffene oder den Betroffenen dazu zu bringen, das Konto beim Internethändler oder Onlinebanking zu öffnen, um an die Einstiegsdaten zu kommen.

Sollte das Programm bereits heruntergeladen worden sein, muss es so rasch wie möglich deinstalliert werden. Dafür ist möglicherweise Windows neu aufzusetzen. Die entsprechenden Handlungsanweisungen finden sich auf der offiziellen Supportseite von Microsoft. Wurden bereits Kreditkarten- oder Bankdaten herausgegeben, ist das am effizientesten mit der Bank beziehungsweise dem Karteninstitut direkt zu klären. Wurden Benutzerkonten geöffnet, sollten die Passwörter variiert werden, zudem kann bei der Polizei Anzeige erstattet werden.

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Datum der Veröffentlichung: 01.02.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria