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16.01.2020 Angeblich gestopptes DHL-Paket als Abo-Falle

Symbolbild

Wieder einmal locken Kriminelle über eine SMS des Absenders „TrackInfo“ zu einem angeblich angehaltenen DHL-Paket in eine Bezahl-Abo-Falle. 

Derzeit kursiert vom Adressanten „TrackInfo“ eine SMS mit der Information über ein nicht weitertransportiertes DHL-Paket, bei dem zwei Euro an Versandkosten fehlen würden, und einem Link auf eine gefälschte DHL-Website. Auf dieser führt das zur Nachverfolgung des Paketes vorgeschlagene „Suchen“ zu einem Formular, auf dem auf den angeblich fehlenden Betrag von zwei Euro hingewiesen wird und das weiter zur Zahlung leitet. Doch dort findet sich im Kleingedruckten der versteckte Hinweis auf ein nicht näher beschriebenes Abo, das hiermit abgeschlossen werden würde, 71 Euro im Monat koste und sich nach dem Ablauf von fünf Testtagen automatisch verlängern würde. Im letzten Schritt werden die Kreditkartendaten abgefragt, auch dort findet sich wieder – sehr verdeckt – die Abo-Information.

Ist man bereits in die Falle der Cyberkriminellen getappt, sollte man mit den Anbietern Kontakt aufnehmen und die Kündigung des Abos fordern. Ist das nicht möglich, sollte man sich mit dem Kreditkarteninstitut in Verbindung setzen, um alle nicht bewusst freigegebenen abgebuchten Aufträge zurückzuverlangen.

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Datum der Veröffentlichung: 16.01.2020

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria