Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrung auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Erfahren Sie mehr

05.12.2019 Illegale Überwachung mittels Smart Toy

Symbolbild

Mangelnde Sicherheitsbestimmungen ermöglichen Kriminellen intelligente Spielsachen zu hacken, mit spielenden Kindern Kontakt aufzunehmen und deren Räumlichkeiten auszuspähen.

Ein Experte von NordVPN (Netzwerkdienstleister) warnt erneut davor, dass digitale Spiele, die mit dem Internet verbunden sind, vermehrt im Fokus von kriminellen Personen stehen. Sprechende Plüschtiere, Smart-Fahrzeuge oder Kinder-Tablets ermöglichen ein unbemerktes Ausspionieren der Umgebung über die Kamera sowie ein Mitlauschen über das Mikrofon. Im Oktober 2019 wurde eine gravierende Sicherheitslücke in einer Kinder-Smartwatch entdeckt. Dadurch konnten Hacker den Standort von Kindern ausmachen, sie abhören und anrufen. Da durch diese Angriffe die Sicherheit und Privatsphäre von Kindern und Eltern immens gefährdet ist, wurden in mehreren Staaten bereits offiziell einige Smart-Spielzeuge verboten.

NordVPN hat für Eltern folgende Tipps und Ratschläge zu digitalen Spielsachen:

  • Vor dem Kauf sollte im Internet nach Kundenrezensionen und Expertenmeinungen gesucht werden.
  • Im Weiteren sind die Datenschutzerklärungen und allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Webseite der herstellenden Firma durchzulesen, da für einige Spiele eine Registrierung erforderlich ist. Im Prinzip ist an Originaldaten die Bekanntgabe einer gültigen E-Mail-Adresse ausreichend, um über etwaige Updates informiert zu werden.
  • Die Nutzung sollte nur über einen sicheren WLAN-Hotspot erfolgen, der mittels starken Passworts zugänglich ist.
  • Einige Geräte gestatten Kindern während des Spiels miteinander zu kommunizieren. Eltern sollten die Gespräche von Zeit zu Zeit überprüfen. Es wird empfohlen, das Kind vorab aufzuklären, niemals persönliche Daten preiszugeben und nicht mit Fremden zu sprechen.
  • Ungenutzte Smart-Spielsachen sind stets auszuschalten. Verfügen sie über ein Mikrofon und eine Kamera, empfiehlt es sich, diese in einem verschlossenen Behältnis – beispielsweise in einer Lade – aufzubewahren.
  • Wurde im Umgang mit einem digitalen Spiel oder Spielzeug ein Sicherheitsvergehen oder ein seltsames Verhalten festgestellt, so ist der Vorfall umgehend bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Je rascher die Behörden alle sachdienlichen Informationen erhalten, umso schneller können sie einschreiten.

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 05.12.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria