Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrung auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Erfahren Sie mehr

20.09.2019 Sicherheitslücke bei iPhone-Sperre in iOS 13

Symbolbild

Die neue Version iOS 13 für iPhones beinhaltet neben vielen neuen Features und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre auch ein gravierendes Leck beim Geräteschutz.

Ein in der Smartphone-Szene bekannter Bug-Experte hat vor einigen Monaten das für 19.09.2019 ankündigte Apple-Betriebssystem iOS 13 überprüft. Zu seinen bevorzugten Tests zählen das Umgehen der Handyaktivierung und der unbefugte Zugriff auf Gerätedaten. Da seine Versuche in einigen Vorgängerversionen „erfolgreich“ waren, hat er auch das neueste Update unter die Lupe genommen.

Im Gegensatz zu iOS 12 konnte der Tester bei iOS 13 das Gerät mit weniger Aufwand knacken und Daten ausspähen. Dazu war nur ein eingehendes Telefonat, auf das er mit einer Textnachricht antwortete, erforderlich. Danach ermöglichte ihm die Sprachsteuerung „Voice Over“ über den Austausch der empfangenden Person den vollständigen Zugriff auf das Adressbuch.

Obwohl er Apple schon im Juli 2019 darüber informierte, wurde das Problem in der neuen Version nicht behoben. Bis zum nächsten Update werden daher zwei Schutzmaßnahmen empfohlen, die in den Geräte-Einstellungen vorgenommen werden können:

  1. Im Menüpunkt „Face ID & Code“ ist der Schalter „Mit Nachricht antworten“ zu deaktivieren.
  2. Im Menüpunkt „Bedienungshilfen“ ist die Auswahl „Voice Over“ auszuschalten.

Weitere Informationen

Datum der Veröffentlichung: 20.09.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria