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04.09.2019 Computer unbedingt vor Emotet-Trojaner schützen

Symbolbild

Cyberkriminelle hinter dem Emotet-Trojaner haben letzte Woche wieder ihre Tätigkeiten aufgenommen. Emotet legte IT-Systeme lahm und verursachte dadurch riesige Schäden. 

Das Computernotfall-Team des deutschen Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik alarmiert Nutzerinnen und Nutzer über die neuesten Aktivitäten zur gefährlichen Schadsoftware Emotet. Die Verteilung erfolgte durch Kriminelle bisher im Rahmen von E-Mails. Ziel dabei ist es, durch Öffnen eines Anhangs oder Links, die Malware auf den Computer zu laden. Ist der Vorgang abgeschlossen, verbreitet sich diese sofort automatisiert weiter. Dies ermöglicht Unbefugten beispielsweise ein unbemerktes Ausspionieren der Daten auf dem Gerät. Im schlimmsten Fall werden durch eine Ransomware Dateien verschlüsselt und anschließend eine Lösegeldzahlung für die Datenwiederherstellung gefordert. Dieser Forderung sollte keinesfalls Folge geleistet werden.

Da die Emotet-Bande nicht nur unzählige Privatpersonen geschädigt hat, sondern bereits viele Unternehmen und Verwaltungen zu längerem Stillstand gebracht hat, ergeht eine neuerliche Warnung. Derzeit sind noch keine Details zur Vorgehensweise des aktuell in Umlauf gebrachten Schadcodes bekannt. Das Risiko einer Emotet-Infektion kann jedoch durch organisatorische und technische Schutzmaßnahmen erheblich reduziert werden - insbesondere durch ein großes Augenmerk auf eine sichere E-Mail-Nutzung. Im Weiteren kann bereits über die Firewall ein Zugriff abgewendet werden. Alle bisher bekannten IP-Adressen der Server wurden in folgendem Link zusammengefasst:
https://paste.cryptolaemus.com/emotet/2019/06/21/emotet-malware-IoCs_06-21-19.html

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Datum der Veröffentlichung: 04.09.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria