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16.08.2019 Im Namen von DHL wird Schadsoftware verbreitet

Symbolbild

Unter dem Deckmantel eines angeblichen E-Mails des Paket-Dienstes DHL versenden Cyberkriminelle Schadsoftware. Dabei handelt es sich um einen Anhang, in dem Ransomware lauert.

In der gefälschten DHL-Mail wird angegeben, dass das bestellte Packet nicht geliefert werden konnte. Im mitgesandten Anhang wären nähere Details zu dem vermeintlichen Zustellungsfehler, so das Anschreiben. In Wirklichkeit befindet sich darin Schadsoftware, die Daten am Rechner verschlüsselt oder gar löscht.

Die beste Maßnahme gegen solche E-Mails ist das Erkennen der gefälschten Inhalte bevor man sie anklickt. Daher sollte man den Inhalt und den Absender solcher Mails hinterfragen. Ergeben Anhang und Kontext einen Sinn? Im vorliegenden Fall kann man an den Endungen der angehängten Dateien die Fälschung erkennen, da ein seriöser Anbieter wie DHL keine Dateien im .jar- oder .img-Format versendet. Aber Achtung, auch Dateien im .docx- oder .pdf-Format können Schadsoftware enthalten. Im Weiteren ist darauf zu achten, wie die Nachricht formuliert ist. Zudem: Wird man direkt adressiert oder könnte die E-Mail tausendfach wiederverwendet und an jede/-n Empfänger/-in gesandt werden? Auch auf Warnungen des Virenschutzes oder der Firewall sollte man hören.

Grundsätzlich gilt: Auf dem Rechner sollten empfohlene Updates installiert und sowohl das Betriebssystem als auch das Virenschutzprogramm auf dem neuesten Stand gehalten werden. Des Weiteren sind regelmäßige Backups auf einer externen Festplatte oder einer geschützten Cloud wichtig, um für den Ernstfall auf die gesicherten Daten zurückgreifen zu können.

Falls Sie Opfer einer solchen Attacke geworden sind und eine Beratungs- oder Meldestelle benötigen, finden Sie näheres unter: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

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Datum der Veröffentlichung: 16.08.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria