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30.07.2019 Droht Chrome Add-Ons das Ende im Google Store?

Symbolbild Webbrowsert

Google will ab Mitte Oktober alle entsprechenden Add-Ons aus seinem Store entfernen, welche nicht den neuen Datenschutzrichtlinien entsprechen.

Schon Ende Mai 2019 hatte Google verkündet, ein schärferes Auge auf die Chrome-Erweiterungen und deren erhobene Daten von Nutzer/-innen zu werfen. Im Zuge der neuen Richtlinien will der Internet-Gigant nun endgültig solchen Add-Ons den Garaus machen, die mehr Informationen sammeln, als eigentlich für die Funktion des Tools notwendig sind.

Um den Entwickler/-innen noch Zeit zum Anpassen ihrer Erweiterungen zu gewähren, hat man den 15. Oktober als Stichtag angesetzt. Wer bis dahin den Vorschriften nicht gerecht wird, muss aus dem Google Store weichen.

Allzu umfangreiche oder unnötige Zugriffsrechte sollen aus den Add-Ons gestrichen und nur auf das Nötigste reduziert werden. Dienste, die personenbezogene Daten verarbeiten, mussten laut Chromium-Blogpost schon ihre Datenschutzrichtlinien veröffentlichen. Doch Dienste, die sich mit benutzerdefinierten Inhalten sowie persönlicher Kommunikation befassten, blieben bis jetzt von dieser Regelung verschont. Dem setzt Google nun ein Ende und schreibt allen Mitbeteiligten vor, dass die Datenschutzrichtlinien veröffentlicht werden müssen.

Des Weiteren sollen Entwickler/-innen auf dem Chrome Web Store Listing alle benötigten Berechtigungen samt Begründung ihrer Erweiterung angeben. Andernfalls können diese Inhalte auch auf der „About-Seite“ ausgehängt werden.

Bei Updates des jeweiligen Tools sollen die Entwickler/-innen vor allem darauf achten, im Fall von neu benötigten Berechtigungen, keine Rückwirkung auf vorhergegangene Versionen auszulösen.

Zur Sicherheit von Diensten mit sensiblen Daten, verlangt Google von den Entwickler/-innen, dass dabei die Datenübertragung ausschließlich über moderne Verschlüsselung vorgenommen wird.

Weitere Informationen:

Datum der Veröffentlichung: 30.07.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria