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05.06.2019 So schützen Sie sich vor Abo-Fallen im Internet

Bild zeigt ein typisches Beispiel eines versteckten Kostenhinweises bei Abo-Fallen Ein typisches Beispiel eines versteckten Kostenhinweises bei Abo-Fallen

Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken! Seien Sie daher skeptisch bei schier unglaublichen Gratisangeboten oder Gewinnversprechen in E-Mails und SMS, auf Social Media, auf Websites oder in Online-Werbung.

Gleich vorweg sei gesagt: Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken! Seien Sie daher skeptisch bei schier unglaublichen Gratisangeboten oder Gewinnversprechen in E-Mails und SMS, auf Social Media, auf Websites oder in Online-Werbung. Kriminelle nutzen diese häufig, um Konsument/innen in eine Abo-Falle zu locken.

Egal ob Gewinnspiele für Smartphones, Tablets und Autos, unglaubliche Belohnungen für minimalen Aufwand oder vermeintlich kostenlose Dienstleistungen, derartige Angebote dienen häufig nur als Lockmittel für betrügerische Abonnements. Ein Grund zur Zahlung besteht so gut wie nie, auch wenn die Kriminellen etwas anderes behaupten oder die Abbuchungen gar automatisiert erfolgen.

Abzocke-Seiten rechtzeitig erkennen

Es gibt einige Kriterien, auf die Sie achten können, um nicht in eine Abo-Falle zu tappen:

  • Sind Angebote zu schön, um wahr zu sein, ist die Betrugswahrscheinlichkeit hoch.
  • Sind die Leistungen nicht gut beschrieben oder kommt es zu Widersprüchen, Finger weg! Häufig ist beispielsweise zuerst von einem gratis Smartphone, später aber lediglich von einer Gewinnspielteilnahme die Rede.
  • Sie werden zur Eingabe persönlicher Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse etc.) aufgefordert. Diese Infos werden anschließend genutzt, um Ihnen Rechnungen, Mahnungen oder gar Inkassoschreiben zukommen zu lassen.
  • Oft befinden sich versteckte Kostenhinweise auf den betrügerischen Websites. Dies stellt einen Verstoß gegen die sogenannte „Button-Lösung“ dar und widerspricht einem gültigen Vertrag!

Klassisches Beispiel für einen versteckten Kostenhinweis bei Abo-Fallen
Ein typisches Beispiel eines versteckten Kostenhinweises bei Abo-Fallen
  • Verlangt man verschwindend geringe Geldbeträge von Ihnen, statt das Angebot vollkommen kostenlos anzubieten, geht es meist nur um Ihre Kreditkartendaten. Diese werden anschließend für wiederkehrende Abbuchungen missbraucht. Gemäß § 67 ZaDiG 2018 sind Ihnen derartige Zahlungen, die Sie nicht freigegeben haben, von Ihrem Zahlungsdienstleister zurückzuerstatten.

Nicht unüberlegt handeln

Egal wie verlockend ein Angebot wirkt, lassen Sie sich nicht blenden und zu einer unüberlegten Handlung hinreißen. Bevor Sie einer Teilnahme zustimmen, sich anmelden oder Ihre Daten bekanntgeben, kontrollieren Sie die Websites ausführlich auf jegliche Hinweise, die auf Betrug hindeuten. Werfen Sie einen Blick ins Impressum, die Kontaktdaten, die AGB, Seiten- und Fußleisten.

Suchen Sie über die Suchmaschine nach dem Angebot oder nutzen Sie die Suchleiste der Watchlist Internet. Womöglich stoßen Sie auf entsprechende Warnungen, falls die Websites schon in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind.

Sie wurden Opfer?

Sollten Sie Opfer einer Abo-Falle geworden sein, lesen Sie im Artikel Wenn Sie in eine Abo-Falle getappt sind… was Sie tun können, um Schaden möglichst zu vermeiden!

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite "Beratung & Hilfe" für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

Datum der Veröffentlichung: 05.06.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)