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03.05.2019 P2P-Angriffspunkte gefährden IoT-Geräte

Symbolbild

Internet-of-Things (IoT)-Geräte – vorwiegend Überwachungskameras, smarte Türklingeln und Babyphones - sind wegen Sicherheitslücken in der peer-to-peer (P2P)-Komponente angreifbar.

Die P2P-Kommunikationstechnologie ermöglicht eine einfache und sichere Verbindung sowie Zusammenarbeit zwischen mehreren Computern und IoT-Geräten. Laut einem aktuellen Blog-Beitrag des IT-Sicherheitsunternehmens „G DATA“ sind über zwei Millionen IoT-Geräte durch zwei Schwachstellen in iLinkP2P betroffen. Cyberkriminelle können sich dadurch ohne Authentifizierung mit aktiven Geräten verbinden beziehungsweise Zugangsdaten auslesen und sich so unbefugten Zugriff verschaffen.

Auf der Webseite https://hacked.camera/ kann mittels der ersten drei bis fünf Buchstaben der Seriennummer (UID) überprüft werden, ob das Gerät von den Sicherheitslücken betroffen ist. Da es sich vorwiegend um von asiatischen Billigherstellern handelt, ist nicht mit der Veröffentlichung von Sicherheits-Updates zu rechnen. Es empfiehlt sich daher, entweder bestimmte Verbindungen von außen – User Datagram Protocol (UPD)-Traffic an Port 32100 – mittels Firewall zu blockieren beziehungsweise ein neues Gerät von einem seriösen Hersteller zu kaufen.

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Datum der Veröffentlichung: 03.05.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria