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26.04.2019 Vorsicht, Falle: Fake-Shops

Symbolbild

Immer mehr Internet-Nutzende fallen auf der Suche nach preisgünstigen Angeboten Betrügern zum Opfer. Die online bestellte Ware bleibt aus und das im Voraus bezahlte Geld ist verloren.

Das Internet ermöglicht bei vielen Produktgruppen einen einfachen und raschen Preisvergleich. Die Zahl der Webeinkäufe und Online-Shops steigt stetig. Dies hat Kriminelle auf den Plan gerufen, vermeintliche Webstores – sogenannte Fake-Shops – einzurichten. Es wird mit einem breiten Sortiment geworben und die Verkaufspreise sind extrem niedrig. Ziel ist es, viele Käuferinnen und Käufer anzulocken, um sie zum Erwerb mittels Vorauskasse zu bewegen. Die bezahlten Artikel werden nie geliefert und das überwiesene Geld ist unwiederbringlich.

Es empfiehlt sich daher auf Folgendes zu achten:

  • Zahlungsmethoden
    In Fake-Shops stehen neben der Vorauskasse oft auch andere Zahlungsmethoden zur Auswahl, diese verursachen bei der Auswahl jedoch Fehlermeldungen. In diesem Fall wird von einer Bezahlung im Voraus dringend abgeraten. Im Weiteren sollten auch keine Zahlungen über MoneyGram oder Western Union erfolgen.
  • Preishöhe
    Betrügerische Onlineshops bieten Waren zu auffallend niedrigen Preisen an, die beim Vergleich unrealistisch erscheinen.
  • Gütezeichen
    Die Verwendung von Gütezeichen und Zertifikaten auf Webseiten unterliegt strengen Regelungen. Die entsprechenden Logos dürfen nicht nur symbolisch dargestellt werden, sondern müssen per Klick auf die jeweilige Internetseite der Zertifikatsstelle verlinken.
  • Impressum
    Die Angaben im Impressum sind bei Fake-Shops erfunden oder gefälscht. Zur Überprüfung wird eine Suche nach dem Firmennamen und der Adresse empfohlen. Oft liegen die vermeintlichen Firmensitze im Zentrum eines Wohnviertels.

Sollte man trotzdem Opfer dieser Betrügerei geworden sein, so ist der Vorfall jedenfalls bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Je rascher die Behörden alle sachdienlichen Informationen - unter anderem Screenshots - erhalten, umso schneller können sie einschreiten.

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Datum der Veröffentlichung: 26.04.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria