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25.04.2019 Sicherheitsvorfall bei Instagram-Passwörtern

Symbolbild

Große Datenpanne beim US-Konzern Facebook: Millionen Passwörter von Instagram-Usern wurden im Klartext abgespeichert. Betroffene werden vom Unternehmen in Kenntnis gesetzt.

Innerhalb einer Routineprüfung stellte der Konzern bereits letzten Monat fest, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unerlaubt auf Millionen unverschlüsselte Facebook-Passwörter zugreifen konnten. Zudem wurde angenommen, dass zehntausend Instagram-Nutzerinnen und -Nutzer auch von der Sicherheitslücke betroffen sind. Nun wurde diese Zahl jedoch berichtigt: der Fotosharingdienst speicherte mehrere Millionen Zugangsdaten im Klartext. Facebook hat den Fehler bereits behoben. Externe Zugriffe auf die Zugangsdaten wurden nicht gemeldet ‒ ein missbräuchlicher interner Gebrauch wird auch ausgeschlossen.

Der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs veröffentlichte die Datenpanne bereits kurz vor der eigentlichen Stellungnahme von Facebook. Eine interne Quelle verriet Krebs dabei, dass rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, die Passwörter einzusehen. Betroffen seien laut dem Insider circa 200 bis 600 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Die Aufzeichnungen der unverschlüsselten Passwörter reicht bis ins Jahr 2012 zurück.

User, deren Passwörter im Klartext abgespeichert wurden, werden laut Facebook nun lediglich als „Vorsichtsmaßnahme“ über die Datenpanne verständigt.

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Datum der Veröffentlichung: 25.04.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria