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11.04.2019 Dynamit-Phishing: Restaurants betroffen

Symbolbild

Gastronomen erhalten betrügerische E-Mails mit dem Betreff „Lebensmittelvergiftung“. Im Anhang befindet sich ein Word-Dokument mit Schadcode, welches das Firmennetzwerk infizieren soll.

Ein vermeintlicher Kunde des angeschriebenen Gastronomiebetriebes gibt in der E-Mail an, dass seine Tochter sich bei einem angeblichen Restaurantbesuch eine Lebensmittelvergiftung eingefangen habe. Im weiteren Verlauf der Nachricht wird der Restaurantbesitzerin beziehungsweise dem Restaurantbesitzer sogar mit einer Klage gedroht. Um die Geschichte noch glaubhafter zu machen, ist direkt in der E-Mail ein Foto einer Frau, mit stark geröteten und geschwollenen Gesicht, zu sehen. Zusätzlich wird ein ärztliches Attest als Anhang mitgeschickt. Öffnen Betroffene dieses angehängte Word-Dokument, werden sie dazu aufgefordert, Makros zu aktivieren. Dieser Schritt führt dazu, dass Trojaner einen Schadcode ausführen und so einen Zugriff auf das Firmensystem und die darin enthaltenen Daten ermöglichen.

Ziel dieser Attacke sind vor allem kleinere und mittlere Betriebe, da diese oft ein geringeres Bewusstsein für die Gefahren im Netz aufweisen. Es ist daher wichtig, die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend zu schulen und über den Umgang mit E-Mails aufzuklären. Vor allem sollte jede empfangene E-Mail von unbekannten Absenderinnen oder Absendern skeptisch behandelt werden. Um Trojanern keine Zugriffsrechte auf den eignen PC zu gewähren, sollten auch Makros keinesfalls aktiviert werden.

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Datum der Veröffentlichung: 11.04.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria