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29.03.2019 Falsche Streaming-Websites mit Abonnementfalle

Symbolbild

Kriminelle gaukeln über vermeintliche Streaming-Plattformen ein kostenloses Filmangebot vor. Danach versendete Zahlungsaufforderungen sind unbedingt zu ignorieren und nicht zu begleichen.

Neben den bereits bekannten Websites nolistream.de, someflix.de, daftstream.de oder savaflix.de gibt es bereits weitere betrügerische Streaming-Plattformen im Internet. Der Webseitenaufbau ist stets ident und sie haben alle nur zum Ziel, nach erfolgter Anmeldung zu Unrecht Geld von den Nutzenden zu fordern.

Meist landet man auf der Suche nach dem gewünschten Filmtitel auf einer dieser Webseiten. Nach dem Start wird der Stream abgebrochen und es erfolgt die Aufforderung, sich auf der nun angezeigten Dateneingabeseite für dieses vermeintliche Gratis-Service anzumelden. Nach Abschluss des Vorgangs kann der Film trotzdem nicht angesehen werden.

Wenn der Ärger über diesen Betrug längst verraucht ist, erhalten die Nutzenden einige Wochen nach der Anmeldung plötzlich eine Rechnung oder sogar Mahnung per E-Mail. Nicht existente Firmen wie Joppa Films LTD oder Savanna Films Limited informieren in dieser Nachricht über den Ablauf der 5-Tage-Testphase. Daher sei nun der Jahresmitgliedsbeitrag für ein Premium-Konto von rund 360 Euro zu begleichen.

Ruft man zwecks Überprüfung die Anmelde-Webseite nochmals auf, wird auf dieser angezeigt, dass es sich um ein kostenpflichtiges Abonnement handelt. Kriminelle haben zwischenzeitlich den Webseiteninhalt absichtlich verändert, um die Nutzenden zu irritieren, damit diese bezahlen. In einigen Fällen wurden die Betroffenen auch telefonisch belästigt sowie über bevorstehende Pfändungen informiert oder gar via YouTube-Videos von vermeintlichen Rechtsanwälten zur Zahlung aufgefordert.

Es wird dringend empfohlen, den geforderten Betrag keinesfalls zu bezahlen, da es sich eindeutig um Betrug handelt. E-Mails dieser Art können getrost in den Spam-Ordner verschoben werden. Telefongespräche dazu sollen sofort beendet werden. Bei wiederholten Anrufen sollte die Telefonnummer blockiert werden.

Ein bereits bezahlter Betrag ist unwiederbringlich. Der Vorfall ist jedenfalls bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.

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Datum der Veröffentlichung: 29.03.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria