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29.03.2019 Apple-Updates dringend empfohlen

Symbolbild

Apple warnt vor Schwachstellen an den eigenen Geräten, die Kriminellen das Einspielen von Schadcodes auf iPhones und Macs ermöglichen. Neue Updates sollen daher schnell installiert werden.

Insgesamt 50 Schwachstellen sollen sich beim Betriebssystemen iOS und weitere 38 beim Betriebssystem macOS eingeschlichen haben - einige davon mit schwerwiegenden Folgen für Kundinnen und Kunden. Das Unternehmen rät daher, die Betriebssystem-Updates iOS 12.2 und macOS 10.14.4 zügig zu installieren.

So soll es für Webseiten via Safari beispielsweise möglich sein, vertrauliche Daten ohne Einwilligung einsehen zu können. Als Grund dafür nennt Apple ein „Berechtigungsproblem“ der Anwendung, welches eigentlich verwendet wird, um Licht- und Bewegungssensoren von Geräten auszulesen. Eine Lücke in der für Aufzeichnung verwendeten Anwendung ReplayKit erlaubt es zudem, die Diktierfunktion des Sprachassistenten Siri heimlich zu aktivieren. Somit können kriminelle Personen, ohne Zustimmung oder gar Wissen der Nutzerinnen und Nutzer, Gespräche aufzeichnen. Apple weist ebenfalls darauf hin, dass manipulierte Webseiten ‒ aufgrund einer Schwachstelle im WebKit, welches für die Darstellung von Webseiten in Webbrowsern benötigt wird ‒ ebenfalls auf Mikrofone zugreifen können. Sicherheitslücken in Apples GeoServices ermöglichen es außerdem, dass Schadcode beim Klick auf manipulierte Links ausgeführt wird.

Die Schwachstellen beim Betriebssystem macOS betreffen unter anderem den Mac-Schlüsselbund. So können die darin gespeicherten sensiblen Daten einfach von Apps ausgelesen werden. Kriminelle können darüber hinaus auch Root-Rechte, also einen Vollzugriff auf Geräte, erlangen.

Für Nutzerinnen und Nutzer ist es daher ratsam, die neuen Updates schnellstmöglich einzuspielen und darauf zu achten, immer die neueste Version der Betriebssysteme zu nutzen.

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Datum der Veröffentlichung: 29.03.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria