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25.03.2019 Schritt für Schritt zu mehr Privatsphäre auf TikTok!

Bild zeigt jungen Burschen, der Selfie mit Smartphone macht. Das Posieren für Musikvideos ist unter Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Bild: CC-BY 4.0 Service National de la Jeunesse (BEE SECURE)

Wie man die Playback-App TikTok sicher und verantwortungsbewusst nutzen kann, zeigt unser neuer Privatsphäre-Leitfaden.

Was ist TikTok?

Die asiatische App TikTok ist in Österreich besser bekannt unter dem Namen Musical.ly. Die App Musical.ly wurde jedoch im Jahr 2018 von TikTok übernommen und in dieses integriert.

TikTok ist ähnlich aufgebaut wie die Foto-App Instagramstatt Bilder können die Nutzer/innen jedoch selbsterstellte Musikvideos hochladen. Um TikTok nutzen zu können, müssen Nutzer/innen keine Gesangstalente sein – es geht lediglich darum, kreative Playbackvideos zu erstellen. Wichtig ist die Performance egal ob in Form von ausgelassenen Tänzen oder ernsthaft inszenierten Musikauftritten. Der Kreativität sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Die Videos, die auf diese Weise erstellt werden, sind zwischen 15 Sekunden und 5 Minuten lang und können auf Wunsch mit diversen Filtern und Stickern versehen werden. Veröffentlicht werden die Videos meist mit passenden Hashtags, wie #duett #girl oder #comedy, um die Reichweite zu erhöhen und noch mehr Fans zu erreichen.

Privatsphäre schützen in TikTok – geht das?

TikTok gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst „auszuprobieren“. Leider kann das auch dazu führen, dass sich andere über diese lustig machen oder die App dazu nutzen, private Informationen auszuspionieren. Auch der Hintergrund der Videos kann wertvolle und private Informationen enthalten – z. B. über den Wohnort oder den Besitz der Familie.

Sofern das Profil öffentlich ist, können alle (auch Nicht-Nutzer/innen!) auf die Videos zugreifen!

Umso wichtiger ist es, sich einen Überblick über mögliche Einstellungen zu verschaffen und bewusst zu entscheiden, welche Informationen man mit anderen teilen möchte und welche nicht.

Privatsphäre-Leitfaden, was kann der?

Der Leitfaden ist in sieben Abschnitte gegliedert und führt durch alle wichtigen Einstellungen zum bestmöglichen Schutz der Privatsphäre. Nutzer/innen werden dabei unterstützt, ihr Konto auf „privat“ zu setzen, Kontakte zu blockieren, Videos zu verwalten oder das Herunterladen der eigenen Videos durch andere zu verhindern. Zusätzlich werden wichtige Informationen  (z. B. Urheberrecht auf Tik Tok) und Tipps zur Nutzung der App zur Verfügung gestellt. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen werden für die Betriebssysteme Android und IOS zur Verfügung gestellt und können vor allem am Smartphone oder Tablet problemlos "durchgeslided" werden.

Hier geht's zum aktuellen Privatsphäre-Leitfaden für TikTok!

Erfolgreich werden mit Tik Tok?

Überzeugen Nutzer/innen mit ihrem Auftritt, können sie unter Umständen sogar zu richtigen Stars werden. Die Zwillinge Lisa und Lena aus Deutschland haben bereits über 32 Millionen Fans und zählen zu den meist gefolgtesten Influencer/innen im deutschsprachigen Raum. Es ist jedoch eher die Ausnahme, dass Nutzer/innen mit ihren Videos derart erfolgreich werden. Vordergründig sollte es wohl darum gehen, dass Jugendliche Spaß haben und ihre Kreativität ausleben können! Zudem ist das Nutzen eines öffentlichen Profils auf TikTok nicht zuletzt aus urheberrechtlichen Gründen problematisch.

Gemeinsam sicher

Nutzen Sie die Gelegenheit: Klicken Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind oder im Zuge einer Unterrichtseinheit zum Thema Urheberrecht mit Ihren Schüler/innen durch die vielzähligen Einstellungen. Auch Sie haben einen Lerneffekt und erfahren dabei, warum die App so fasziniert! Lassen Sie sich beispielsweise von Ihrem Kind seine Welt zeigen und erklären. Vielleicht drehen Sie ja sogar gemeinsam ein lustiges Video. Spaßige Erlebnisse verbinden!

Datum der Veröffentlichung: 25.03.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)