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19.03.2019 Samsung Galaxy S10: Gesichtserkennung unsicher

Symbolbild

Das neue Galaxy S10 ermöglicht eine Entsperrung mittels Gesichtserkennung ‒ diese kann aber leicht getäuscht werden. Fotos, Videos oder sogar Geschwister können die Anwendung austricksen.

Neue Smartphones können auf verschiedene Weisen entsperrt werden: mittels PIN-Eingabe, Scan des Fingerabdrucks oder über die Gesichtserkennung. Auch das Samsung Galaxy S10 ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern eine schnelle Entsperrung über die Gesichtserkennung. Wie Tests bestätigen, enthält diese neue Entwicklung aber noch einige Sicherheitsrisiken ‒ bei Verwendung dieser Zugriffskontrolle sollte man deshalb unbedingt Vorsicht walten lassen.

Verschiedene Online-Plattformen haben Schwachpunkte im neuen Galaxy S10 aufgedeckt. So lässt sich die Gesichtserkennungsanwendung beispielsweise durch das Abspielen eines Videos über ein anderes Smartphone überlisten. Das Gerät erkennt das im Video gezeigte Gesicht der Besitzerin/des Besitzers und erlaubt sogleich den Zugriff auf jegliche Inhalte des Mobiltelefons. Das Samsung-Gerät lässt sich aber nicht nur von Videos täuschen, es genügen statische Bilder, die über andere Handys aufgenommen wurden. Einer Entwicklerin gelang es auch, mit ihrem eigenen Gesicht das S10+ ihres Bruders zu entsperren.

Das Smartphone S10 hat standardmäßig einen Schnellmodus bei der Gesichtserkennung aktiviert. Samsung weist Nutzerinnen und Nutzer sogar darauf hin, dass bei der Nutzung dieser Anwendung die Geschwindigkeit zulasten der Sicherheit geht. Die oben beschriebenen Fälle könnten also die Ergebnisse dieser Schnellmodus-Funktion sein.

Eine sichere und ebenso schnelle Alternative der Zugriffskontrolle bietet der Fingerscan des Galaxy S10. Der im Display integrierte Ultraschall-Fingerabdrucksensor bietet Userinnen und Usern eine erhöhte Sicherheit zum Schutz der eigenen Daten.

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Datum der Veröffentlichung: 19.03.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria