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07.03.2019 Facebook: Betrug beim Konzertkartenverkauf

Symbolbild

Kriminelle nutzen Veranstaltungsseiten auf Facebook, um Scheintickets zu verkaufen. Mittels Fake-Profilen wird versucht, an das Geld der Betroffenen zu gelangen. Die Karten existieren nicht.

Ticketsuchende sollten beim Kauf von Konzertkarten über Facebook Vorsicht walten lassen. Getarnt mit Fake-Profilen, erstellen Kriminelle auf verschiedenen Veranstaltungsseiten Verkaufspostings, um potentielle Kundinnen und Kunden anzulocken. Interessentinnen und Interessenten, die auf die Einträge reagieren, erhalten dann die Benachrichtigung, dass eine persönliche Übergabe der Tickets nicht möglich sei. Um dennoch genug Vertrauen bei den möglichen Käuferinnen und Käufern zu erzeugen, schlagen die Kriminellen vor, Ausweiskopien auszutauschen. Mit den Dokumenten soll die Echtheit der Profile bestätigt werden. Wird der Kauf abgeschlossen, verlieren die Betroffenen nicht nur das Geld der Tickets, sondern können selbst Opfer von Identitätsdiebstahl werden.

Die Betrugsmasche

Die Betrügerinnen und Betrüger kommunizieren häufig in Englisch, obwohl der Verkaufspost eigentlich in Deutsch verfasst wurde. Auch die Bezahlungsmodalität lässt darauf schließen, dass es sich hier um einen Schwindel handelt ‒ die Überweisung soll auf ein fremdes Konto erfolgen, dass nicht zum Facebook-Profil passt. Dabei wird häufig auch angeboten, zuerst nur die Hälfte des Kaufbetrages zu überweisen, um den Betroffenen ein geringeres Risiko vorzutäuschen. Das Vertrauensverhältnis soll auch durch Übermittlung von Ausweisdokumenten gestärkt werden. Generell sollte aber immer davon abgesehen werden, Ausweiskopien auszutauschen. Kriminellen erhalten damit persönliche Informationen, die sie benötigen, um neue Fake-Profile zu erstellen. Die Betrügerinnen und Betrüger verfügen aufgrund der bereits stattgefunden Kommunikation auf Facebook ohnehin über ein passendes Profilbild der Betroffenen.

Sollten Sie Opfer dieser Betrugsmasche geworden sein, erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei. Vor allem wenn die Möglichkeit des Identitätsdiebstahls besteht, ist es wichtig, die Behörden rechtzeitig darüber zu informieren.

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Datum der Veröffentlichung: 07.03.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria