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07.02.2019 Google Play Store: Sperre von schädlichen Apps

Symbolbild

29 betrügerische Apps wurden von Google gesperrt und damit auch auf den Smartphones gelöscht. Auf Handys mit älteren Android-Versionen könnten die schädlichen Apps aber weiterhin aktiv sein. 

Es waren vorwiegend vermeintliche Foto-Apps, die Google zuletzt aus seinem Play Store entfernt hat, da es sich um Android-Malware handelte. Wer diese betrügerischen Anwendungen installiert hatte, wurde stets mit Werbungen im Vollbildmodus genötigt. Darüber hinaus bewirkte ein Klick auf die Werbespots in manchen Fällen sogar den Download eines kostenpflichtigen Video-Players für Pornografie.

Bei einigen Apps versuchten Cyberkriminelle die Nutzerinnen und Nutzer mit verschiedensten Lockangeboten – wie beispielsweise einer Fotobearbeitung – auf Phishing-Webseiten umzuleiten, um dort persönliche Informationen zu erfragen oder Fotos für gefälschte Profile in Sozialen Medien zu erlangen.

Wird eine App im Play Store gesperrt, erfolgt dadurch im Prinzip auch die automatische Entfernung auf den Mobilgeräten. Diese Lösch-Funktion steht allerdings nur auf Smartphones zur Verfügung, auf denen neuere Android-Versionen installiert sind.

Im Blogbeitrag des Softwareunternehmens Trend Micro sind die betrügerischen Apps namentlich aufgelistet. Da die App-Symbole auf dem App-Drawer teilweise nicht sichtbar sind, sollten Nutzende eines Android-Handys sicherheitshalber über die App-Verwaltung in den Einstellungen nach diesen schädlichen Anwendungen suchen und sie gegebenenfalls löschen.

Für den bestmöglichen Schutz ist eine regelmäßige Durchführung von Updates auch auf Smartphones unabdingbar. Zusätzlich wird empfohlen, Apps nur vom offiziellen Google Play Store und von renommierten Entwicklern zu installieren beziehungsweise vor dem Download sich allfällig vorhandene Rezensionen durchzulesen.

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Datum der Veröffentlichung: 07.02.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria