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29.01.2019 Verschlüsselungstrojaner GandCrab im Umlauf

Symbolbild

Kriminelle versenden E-Mails mit Bewerbungsunterlagen im Anhang, um Schadcodes auf Rechner einzuschleusen. Falls die Makros des Dateianhangs aktiviert werden, verschlüsselt der Trojaner Dateien.

Bereits vor einigen Jahren richtete der Trojaner „Goldeneye“ erheblichen Schaden durch die Verschlüsselung von Dateien an. Die selbe Methode wendet nun ebenfalls der Trojaner „GandCrab“ an. Die Kriminellen versenden E-Mails mit Bewerbungsunterlagen einer Frau Saskia Heyne als Anhang ― der Name dieser Person kann sich jedoch im Laufe der Phishing-Welle auch verändern. Öffnen Betroffene das angehängte Word-Dokument, werden sie dazu aufgefordert, Makros zu aktivieren. Durch diesen Schritt führt der Trojaner „GandCrab“ einen Schadcode aus und kann auf das System und die darin enthaltenen Daten zugreifen sowie diese verschlüsseln.

Auf Virenscanner kann man sich bei „GandCrab“ nicht 100-prozentig verlassen, da nicht alle Antiviren-Programme auf den Schädling anschlagen. Aus diesem Grund sollte jede empfangene E-Mail von unbekannten Absenderinnen oder Absendern skeptisch behandelt und keinesfalls Makros für Dateien aktiviert werden, um so den Trojanern keine Zugriffsrechte auf den eigenen PC zu gewähren.

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Datum der Veröffentlichung: 29.01.2019

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria