11.01.2019 Skype-Sicherheitslücke bei Android-Smartphones

Symbolbild

Eine Skype-Sicherheitslücke ermöglicht Kriminellen den Zugriff auf Android-Smartphones und alle darauf befindlichen Daten, auch wenn die Geräte durch eine Bildschirmsperre geschützt sind. 

Aufgrund einer Sicherheitslücke kann die Bildschirmsperre durch PIN-Code, Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, bei Android-Mobiltelefonen umgangen werden. Dadurch können sich Unbefugte mittels Skype-Anruf Zugang zu fremden Geräten verschaffen. Neben dem Aufruf von diversen Daten auf dem Handy, wie beispielsweise Fotos und Kontakte, ist auch das Öffnen einer URL in einer absichtlich übermittelten Skype-Nachricht machbar. Durch diese Zugriffsmöglichkeit kann über eine bestimmte Webseite ungehindert Schadcode auf das Smartphone eingeschleust werden.

Die Sicherheitslücke wurde von Microsoft erst am 23.12.2018 geschlossen. Überprüfen Sie daher, ob die aktuelle Version der Skype-App auf Ihrem Android-Smartphone bereits installiert ist. Führen Sie erforderlichenfalls ein Update durch. 

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Datum der Veröffentlichung: 11.01.2019

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  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria