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22.11.2018 Betrug mit gefälschten Gemeinde-Rechnungen

Symbolbild

Unternehmen erhalten aktuell E-Mails, mit der Aufforderung offene Rechnungen der Verwaltung zu begleichen. Die gefälschten Gemeinde-Rechnungen enthalten aber Dateianhänge mit Schadsoftware.

Die Kriminellen verschicken die E-Mails sogar mit der Adress-Endung gv.at, um noch seriöser zu wirken. Empfängerinnen und Empfänger verdächtiger E-Mails sollten keinesfalls den übermittelten Dateianhang öffnen und den darin befindlichen Online-Inhalt freischalten. Eine solche Freischaltung führt dazu, dass Makros ausgeführt werden und Schadsoftware auf den Unternehmenscomputern installiert wird. Dadurch können die Betrügerinnen und Betrüger auf Passwörter des Unternehmens zugreifen, Dokumente stehlen, gefälschte Nachrichten über die Firmen-Mailadresse verschicken und sogar das Unternehmenspersonal erpressen.

So erkennt man die gefälschten Rechnungen:

  • Es besteht keine Geschäftsbeziehung zu den Absenderinnen und Absendern.
  • Eine unpersönliche Anrede wird in den Schreiben verwendet. Echte Schreiben und vor allem Rechnungen der Verwaltung werden immer direkt an bestimmte Unternehmen oder Personen versendet.
  • Anhänge im Doc-Format. Gemeinden nutzen dieses Format nie, um Rechnungen zu verschicken.
  • Im Zweifelsfall geben Rückfragen bei der Gemeinde ebenfalls Aufschluss über die Echtheit der Rechnung.

Sollte der infizierte Anhang bereits geöffnet worden sein und sich eine Schadsoftware installiert haben, sollten die Betroffenen ihre Computer umgehend vom Firmennetzwerk trennen. Anschließend sollte ein Antivirenprogramm installiert werden und mit der EDV-Abteilung Kontakt aufgenommen werden. Ebenfalls sollten die Geschädigten eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten.

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Datum der Veröffentlichung: 22.11.2018

Für den Inhalt verantwortlich:
  • A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria